Große Flugzeugmodelle selber fliegen

Fest des „Modell-Sport-Clubs“ lockt mit Programm für Klein und Groß

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Riesige Modelle konnten Klein und Groß am Sonntag bestaunen. Als kleiner Höhepunkt durften einige Flugzeuge von den kleinen Nachwuchs-Piloten geflogen werden.  

Plettenberg - Über großes Interesse an ihrem Sport konnten sich die Mitglieder des „Modell- Sport-Clubs Plettenberg“ am Sonntag freuen. Denn zu ihrem Flugplatzfest „An der Endert“ waren zahlreiche Besucher erschienen.

lugzeuge und Hubschrauber, Segelflieger und motorisierte Modelle, Verbrennungs- und Elektromotor, originalgetreue Nachbauten und Eigenkonstruktionen – dem Publikum wurde am Sonntag die ganze Vielfalt des Modellsports präsentiert. 

Komplette Palette an Modellen 

Viele Zuschauer waren zum Flugplatzfest gekommen und verfolgten ganz genau die Flüge der Modellpiloten.

„Wir haben hier die komplette Palette“, erzählt Werner Mandera, erster Vorsitzende des Vereins stolz und schreitet die Reihen der Modelle ab – ähnlich den faszinierten Besuchern, die die Flugzeuge und Hubschrauber nicht nur in der Luft bestaunten. „Wenn die fliegen, sehen die so klein aus“, war nicht selten zu vernehmen. Denn die Entfernung täuschte: die Segelflugzeuge hatten eine Spannweite von bis zu fünf Metern; ein Hubschrauber brachte es auf einen Rotorendurchmesser von zweieinhalb Metern. 

Mit einer Spannweite von 3,30 Meter und einem Fluggewicht von 24 Kilogramm ist die „Focke-Wulf Stieglitz“ von Jürgen Schröder wahrlich kein Leichtgewicht. Der Nachbau eines Vorkriegsdoppeldeckers hat 15 PS, 250 Kubikzentimeter Hubraum und machte schon auf dem Boden eine imposante Figur. 

Hubschrauber, die Kunststücke fliegen 

Dennoch steuerte der erfahrene Pilot Schröder den Flieger durch die Luft, als sei es ein Kinderspiel. 

Modelle in den unterschiedlichsten Farben, Größen und Designs konnten die Gäste auf der Endert anschauen.

Neben den sogenannten „Zweckmodellen“, die laut Mandera für das „alltägliche Fliegen“ verwendet werden, konnten die Besucher am Sonntag auch Flugzeuge und Hubschrauber bestaunen, die im Kunstflug eingesetzt werden. Salti, senkrecht in der Luft stehen oder steil nach unten fliegen; Spiralen, wie abgeschossen taumeln oder mit Vollgas übers Feld zischen: den Zuschauern wurde eine ebenso abwechslungsreiche wie spektakuläre Show geboten. Die Piloten erhielten viel Applaus. 

Doch nicht nur Mitglieder des MSCs waren vor Ort. Auch viele Piloten aus Gastvereinen, die den Besuchern ihre Flugmodelle und -künste vorführten, machten sich auf den Weg zur Endert. Wer selbst einmal probieren wollte, wie es ist, einen motorisierten Modellflieger zu steuern, dem wurde diese Möglichkeit im Lehrer-Schüler-Betrieb geboten. Hierbei besteht eine Kabel-, oder auch kabellose, Verbindung zwischen zwei Fernsteuerungen. 

Eine Fernsteuerung bedient der Lehrer, die andere der Schüler. Bei Start, Landung oder der drohenden Gefahr eines Absturzes übernimmt der Lehrer die Steuerung; dazwischen lenkt der Schüler und kann so gefahrlos üben. Viele Kinder nahmen dieses Angebot wahr und berichteten am Ende stolz von ihren Flugkünsten. 

Für das leibliche Wohl gesorgt 

Auch für das leibliche Wohl war während der gesamten Veranstaltung bestens gesorgt. Ob frisch gebackene Waffeln oder ein heißes Würstchen vom Grill; Hunger leiden musste niemand – nur Obacht geben, dass man sich beim zeitgleichen Essen und Zusehen der rasanten Flugmanöver nicht verschluckte.

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