Ferienspiele trotz Corona? Bei St. Laurentius in Plettenberg laufen die Planungen

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Plettenberg - Hinter Jugendfreizeiten und Ferienspielen stehen dank der Corona-Folgen dicke Fragezeichen. Während andere noch beraten, will die Kirchengemeinde St. Laurentius an ihrem Sommerprogramm festhalten.

Als die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie gerade ihren Höhepunkt erreicht hatten und eine Veranstaltung nach der nächsten abgesagt werden musste, überraschte die Kirchengemeinde St. Laurentius mit einer Meldung: Eltern konnten ihre Kinder telefonisch für die Lauri-Ferienspiele anmelden, die in den Sommerferien durchgeführt werden sollen. An diesem Plan hält die Organisatorin Erika Schmidt-Boncek weiterhin fest – auch wenn die Planungen alles andere als einfach sind.

„Wir wollen auf jeden Fall versuchen, den Kindern etwas anzubieten“, sagt Erika Schmidt-Boncek und begründet diesen Gedanken damit, dass einige Eltern die Ferienspiele in ihrer Urlaubsplanung berücksichtigt haben und womöglich vielen auch das Geld fehle, um selbst mit ihren Kindern zu verreisen.

Die Resonanz auf den Anmeldetag gab den Organisatoren recht. 30 Eltern haben ihre Kinder angemeldet. Sie alle stehen jetzt unter Vorbehalt auf der Liste für die Ferienaktionen. Wie diese aussehen können, das ist allerdings die große Frage.

„Es fängt ja schon damit an, dass wir gar nicht wissen, ob wir mit einem Bus fahren dürfen“, erklärt Erika Schmidt-Boncek. „Und wenn ja, dann stellt sich die Frage: Wohin können wir fahren?“ Zwar dürfen in diesen Tagen viele Freizeiteinrichtungen wieder öffnen, aber ob die Lauris in den Sommerferien in einer Gruppe zum Beispiel einen Zoo oder das AquaMagis betreten dürfen, ist noch völlig ungewiss.

Coronavirus in Plettenberg: Viele offene Fragen

All diese Fragen machen die Planungen auch für andere Veranstalter so schwierig. Seien es die Pfadfinder von St. Laurentius oder der CVJM Eiringhausen, der mit seinen Kindern eigentlich vom 26. Juni bis zum 6. Juli in ein Selbstversorgerhaus in der Nähe von Brilon fahren will. Sie alle ringen derzeit mit einer Entscheidung für oder gegen eine Durchführung ihrer Freizeiten.

Was die Lauri-Spiele angeht, gibt sich Organisatorin Erika Schmidt-Boncek trotz aller Unwägbarkeiten leicht optimistisch: „Wir kriegen die Tage schon irgendwie mit Programm gefüllt.“

+++Lesen Sie hier, wie sich das Coronavirus in Plettenberg und im Märkischen Kreis entwickelt+++

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