Arbeitslosenquote gesunken

Fast gleich viele Männer und Frauen arbeitslos in Plettenberg

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Plettenberg/Herscheid - In der jüngeren Vergangenheit waren stets weitaus mehr Frauen arbeitslos gemeldet als Männer. Doch im Juli hat sich laut der Agentur für Arbeit Iserlohn das Niveau angeglichen: 371 joblosen Männern standen in der Vier-Täler-Stadt 372 arbeitslos gemeldete Frauen gegenüber.

Demnach waren im Juli insgesamt 743 Plettenberger arbeitslos – 17 Personen weniger als noch im Juli. Auch im Vergleich zum Juli des Vorjahres hat sich die Zahl der Arbeitslosen in der Vier-Täler-Stadt reduziert: Damals waren 772 Plettenberger ohne Job. 103 der Menschen ohne Arbeit waren in Plettenberg unter 25 Jahre alt, 166 Arbeitslose waren 55 und älter Insgesamt hat sich damit die Arbeitslosenquote, die Plettenberg und Herscheid umfasst, auf 4,9 Prozent reduziert. Im Juli 2016 belief sich die Quote noch auf 5,1 Prozent.

In der Vier-Täler-Stadt und in der Ebbegemeinde waren im Juli insgesamt 892 Personen arbeitslos gemeldet – 32 weniger als noch im Juni und 39 weniger als im Juli vergangenen Jahres.

Denn auch in Herscheid ist die Zahl der Arbeitslosen gesunken: 149 Herscheider waren im Juli ohne Arbeit. Im Vergleich zum Juni waren das 15 Personen weniger. Auch im Vergleich zum Juli 2016 lässt sich eine Reduzierung feststellen: Damals waren 159 Bewohner der Ebbegemeinde arbeitslos gemeldet. Unter den 149 Arbeitslosen Herscheids befanden sich im Juli 71 Männer und 78 Frauen. 14 der Menschen ohne Job waren unter 25 Jahre alt, 31 Arbeitslose waren 55 Jahre und älter.

Die heimische Region entwickelte sich damit entgegen dem kreisweiten Trend, der im vergangenen Monat eine Zunahme der Arbeitslosenzahlen verzeichnen konnte. „Im Juli steigt die Arbeitslosigkeit saisonbedingt leicht an. Die ungebrochen hohe Arbeitskräftenachfrage zeigt jedoch, dass der Arbeitsmarkt auch weiterhin sehr aufnahmefähig ist und wir mit dem Anstieg im Sommer lediglich das saisontypische Muster erleben“, erklärt Sandra Pawlas, Chefin der Agentur für Arbeit Iserlohn.

Denn kreisweit seien im Juli noch immer über 4 700 Stellen unbesetzt geblieben. „Dass die Zahl der gemeldeten Stellen derart hoch ausfällt, verdeutlicht die tollen Beschäftigungschancen, die der Märkische Kreis aufbietet“, sagt Pawlas. Viele Arbeitgeber würden jedoch nicht das von ihnen gewünschte Personal gefunden haben.

Die kommenden Monate würden laut Pawlas auch weiterhin gute Chancen für Beschäftigungssuchende bieten. Die Nachfrage der Wirtschaft sei sehr hoch, sodass Pawlas davon ausgehe, dass sich die Zahl der Arbeitslosen nach den Ferien weiter reduzieren wird.

Plettenberg 4,9 %

Menden 5,1 % 

Kierspe 5,7 %

Werdohl 6,9 %

Altena 7,0 %

Iserlohn 7,2 %

Lüdenscheid 7,3 %

Märkischer Kreis 6,5 %

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