FDP fordert Fahrrad-Boxen

+
Offen abgestellt seien Fahrräder auch immer ein Ziel von Dieben. Daher schlägt die FDP die Aufstellung von Fahrrad-Boxen vor. 

Plettenberg ist Fahrrad-Stadt – das sieht zumindest die heimische FDP-Fraktion so. Diese fordert daher im Antrag zur heutigen Ratssitzung (17.00 Uhr, Ratssaal) zum Schutz vor Diebstahl und Witterung die Aufstellung von Fahrrad-Boxen am Eiringhauser Bahnhof und in der Innenstadt.

Denn viele Plettenberger hätten in den vergangenen Jahren in die verhältnismäßig teuren e-Bikes oder Pedelecs (e-Bike, dessen Motor nur mit dem Treten der Pedale aktivm wird) investiert. Diese würden in der Regel immerhin um die 2 000 Euro kosten.

In Fahrrad-Boxen, die Liberalen schlagen die Produkte der Firma velo easy vor, könnten die teuren Räder vor Diebstahl gesichert werden. Einige Bürger hätten laut Plettenberger FDP bereits angefragt, ob solche Boxen und auch Aufladestationen in Plettenberg nicht aufgestellt werden könnten. Der Vorschlag der FDP: Die Stadt soll insgesamt zwei Mal zehn dieser Boxen bestellten und sie am Bahnhof und in der Innenstadt aufstellen.

Die Anschaffungskosten würden sich auf 19 900 Euro belaufen. Auch eine Mietvereinbarung sei denkbar, sodass die Boxen wieder zurückgegeben werden könnten, sollten sie von den Plettenbergern nicht angenommen werden. Die Miete würde sich auf 600 Euro monatlich belaufen. Die Plettenberger sollen die Boxen dann gegen „einen kleinen Obolus“, wie es im FDP-Antrag heißt, nutzen können.

Bei den velo easy-Boxen würde keine Pauschale erhoben, sondern nur die tatsächlich genutzte Zeit abgerechnet werden. Über eine Smartphone-App könnten freie Boxen gesucht und gebucht werden. Der Drahtesel müsse dann in die Box eingehängt werden, die das Rad in eine senkrechte Position heben würde. Die Fahrradboxen würden auch Platz für Rucksack, Helm, Regenjacke oder ähnliches bieten.

Die velo easy Fahrradboxen können laut Hersteller in verschiedenen Farben und Designs bestellt werden. Auch die Anbringung von Werbung sei denkbar.

• Die Boxen bestünden aus zwei Millimeter starkem, verzinktem Stahlblech.

• Die Boxen sind circa 1,6 Meter breit, 1,5 Meter tief, rund 2,1 Meter hoch und würden eine Fläche von circa 0,9 Quadratmetern benötigen.

• Sie sollten auf gepflastertem Untergrund mit maximal zwei Prozent Gefälle aufgestellt werden und durchgehend von der Sonne beschienen werden.

• Denn die Boxen würden ihren Strom über Akkus und Solarpanele beziehen. Auch eine kabelgebundene Stromversorgung sei möglich.

• Der Betrieb der Boxen erfolge durch den Hersteller.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.