Unruhiger Samstag für die Feuerwehr

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Bei strömendem Regen kam es zu einem Einsatz auf der Allendorfer Straße.

Plettenberger - Viel zu tun gab es für die Einsatzkräfte der Plettenberger Feuerwehr am Samstag.

Gegen 10.40 Uhr wurden Löschfahrzeug und Drehleiter der Feuer- und Rettungswache zu einer Unterstützung des Rettungsdienstes an die Dürerstraße im Ortsteil Hechmecke gerufen. Nur wenige Minuten später wurde die Einheit Eiringhausen alarmiert, da Autofahrer auf der Landesstraße 619 zwischen Plettenberg und Sundern-Allendorf einen umgestürzten Baum in einer Kurve meldeten. Hier ragte jedoch nur ein größerer Ast in die Fahrbahn hinein, sodass die ausgerückten Einsatzkräfte diesen zur Seite befördern konnten.

 Am späten Nachmittag gegen 16.30 Uhr rückten die Kräfte der Feuer- und Rettungswache zu einer Notfalltüröffnung für den Rettungsdienst nach Holthausen aus. Am Samstagabend trafen sich die Feuerwehrleute aus Ohle in ihrem Gerätehaus zu einem Schulungsabend. Tobias Murza von der Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde hielt dort einen interessanten Unterricht zum Thema Wasserrettung. 

Um 17.54 Uhr wurden die Einheiten Selscheid und Ohle alarmiert, um mit dem in Selscheid stationierten Einsatzleitwagen II zu dem Großbrand nach Lüdenscheid auszurücken. Dort stand eine Gewerbehalle in Vollbrand. Erst um 3 Uhr am frühen Morgen kehrten die Einsatzkräfte wieder nach Plettenberg zurück. Noch während die verbliebenen Ohler Feuerwehrleute dem sehr interessanten Vortrag des Gastdozenten aus Nachrodt zuhörten, kam es erneut zum Alarm. Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Obergraben in Ohle setzten den Feuerwehrnotruf ab, da in ihrem Haus ein sogenannter CO-Gaswarnmelder durch seinen lauten Warnton auf sich aufmerksam machte. Als die alarmierten Einsatzkräfte der Einheiten Feuer- und Rettungswache sowie Ohle an der Einsatzstelle eintrafen, hatten alle Bewohner das Haus bereits verlassen. 

Nachdem zur Vorsicht ein Löschangriff aufgebaut wurde, kontrollierten zwei Trupps unter Atemschutz mit Messgeräten die Räumlichkeiten des Wohnhauses. Bedenkliche Messwerte des geruchlosen und zum Tode führenden Gases Kohlenmonoxid konnten jedoch nicht festgestellt werden. Mitarbeiter der Stadtwerke waren ebenfalls vor Ort, um bei den Maßnahmen zu unterstützen. Ein technischer Defekt des Gaswarnmelders wird vermutet. Lobend erwähnen möchte die Feuerwehr, dass die Anruferin nachdem sie die Feuerwehr alarmiert hatte zunächst ihre Nachbarn warnte, um dann gemeinsam mit ihnen das Haus zu verlassen. Anschließend wies sie die Einsatzkräfte ein. Es entstand kein Sachschaden.

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