Startschuss ist gefallen

Facharbeiter aus dem Lennetal: Ausbildungsstart in Plettenberg

Am Mittwoch war Ausbildungsstart für 78 angehende Facharbeiter in der Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne in Plettenberg-Böddinghausen
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Am Mittwoch war Ausbildungsstart für 78 angehende Facharbeiter in der Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne in Plettenberg-Böddinghausen.

Einen mittelgroßen Menschauflauf gab es am Mittwoch vor den Toren der Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne in Böddinghausen – im Volksmund besser als Lehrwerkstatt bekannt.

Lennetal - Dort starteten in dieser Woche 78 junge Menschen aus Plettenberg, Werdohl, Neuenrade und Attendorn ihre Grundausbildung zum Facharbeiter in verschiedenen Ausbildungsberufen wie Werkzeug-, Zerspanungsmechaniker, Industrie- oder Verfahrensmechaniker, Maschinenanlagenführer, Elektroniker oder Mechatroniker.

Lob für Weitblick der Unternehmen

Andreas Weber, Geschäftsführer der Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne, die zwei Standorte in Plettenberg und Letmathe betreibt, freute sich „über die hohe Anzahl der Auszubildenden, spricht es doch zum einen für den Weitblick der Industrieunternehmen im Märkischen Kreis, aber zum anderen auch für die gute Arbeit der Ausbildungsgesellschaft, um den an Technik interessierten jungen Menschen eine Facharbeiterperspektive bieten zu können“.

Wie schwer die Coronakrise auch den Bereich der Auszubildenden betraf, zeigen die Vorjahreszahlen. Statt nun 154 Auszubildenden an beiden Standorten waren es nur knapp 130, was auch den fehlenden Anwerbemöglichkeiten geschuldet war.

Weber rechnet sogar mit einer Gesamtzahl von rund 170 Auszubildenden durch Nachmeldungen. Zudem würden noch 65 Teilnehmer in Umschulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zum Facharbeiter ausgebildet.

Gute Tugenden sind wünschenswert

Wichtig war Weber bei seiner Ansprache, dass es ihm besonders am Herzen liege, dass die Auszubildenden auf dem Weg zum Facharbeiter sich zu jungen Persönlichkeiten entwickeln. Tugenden wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und ein respektvoller Umgang miteinander seien ebenso wie die Wertschätzung von fremdem Eigentum wünschenswert.

Und dass Lehrjahre auch keine Herrenjahre sind, ließ Weber auch nicht unerwähnt: „Heute sind wir mit dem Empfang ausnahmsweise erst um 8 Uhr gestartet. Ab Morgen geht’s um 6.45 Uhr los – also Arbeitskleidung anziehen ist dann um 6.30 Uhr angesagt.“ Denn um 6.45 Uhr beginne die Arbeitszeit in Plettenberg.

Seinen Dank richtete Weber in dem Zuge auch an die Vorgänger, die Maschinen und Lehrwerkstatt für einen guten Neustart geputzt und gereinigt hätten. „Seien Sie neugierig und gespannt“, gab Andreas Weber den zukünftigen Fachkräften abschließend mit auf den Weg.

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