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„Es wird nicht einfacher“: Experte sieht Automobil-Zulieferer vor großen Herausforderungen

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Eine Region mit Chancen, die aber auch vor Herausforderungen steht, sieht Özgür Gökce (rechts). Der MAV-Geschäftsführer empfing jetzt den CDU-Landtagskandidaten Matthias Eggers. 	Foto: MAV
Eine Region mit Chancen, die aber auch vor Herausforderungen steht, sieht Özgür Gökce (rechts). Der MAV-Geschäftsführer empfing jetzt den CDU-Landtagskandidaten Matthias Eggers. Foto: MAV © MAV

Auch viele Arbeitsplätze in Plettenberg sind stark von der Automobilzulieferer-Industrie abhängig. Der Wandel hin zur E-Mobiliät stellte heimische Firmen bereits vor Herausforderungen. Und: „Es wird nicht einfacher“, befürchtet Özgür Gökce, Geschäftsführer des Märkischen Arbeitgeberverbandes (MAV).

Plettenberg - „Bereits Ende 2019 machte sich gerade in der Automobilzulieferer-Industrie ein konjunktureller Abschwung bemerkbar. Dann kam die Corona-Pandemie. Ende des vergangenen Jahres ereilte uns die Sperrung der Rahmedetalbrücke und jetzt auch noch der Krieg in der Ukraine“, erläutert Gökce die herausfordernde Situation für die heimischen Unternehmen. Von der Politik erwarte er im Einklang mit dem MAV-Vorstand Unterstützung auf unterschiedlichsten Feldern.

Seine Forderungen konnte Gökce nun direkt an einen Politiker richten: Matthias Eggers, CDU-Landtagskandidat für den heimischen Wahlkreis 122 (MK II mit Balve, Hemer, Menden, Neuenrade und Plettenberg). Beide seien sich einig, dass es Aufgabe der Politik sei, für beste Infrastruktur- und Logistikvoraussetzungen zu sorgen. „Neben dem Brücken-Neubau an der A 45 ist es auch absolut notwendig, das Straßennetz zwischen den Städten im nördlichen Märkischen Kreis zu ertüchtigen und der Verkehrsbelastung angemessen auszubauen“, sagte Eggers.

Nach Meinung von Özgür Gökce sei die Region wirtschaftlich stark geprägt, weil die Rahmenbedingungen, hier im nördlichen Märkischen Kreis zu produzieren, ziemlich gut seien. „Attraktive Wohnangebote, Schulen, Kindergärten, eine angemessene medizinische Versorgung sowie Kultur und Sport machen die Region attraktiv und ermöglichen es den Unternehmen, hochqualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und vor Ort zu halten“, sagte Gökce. Dies sei Aufgabe der Politik, um die Arbeitsplätze kümmerten sich die Unternehmen.

Zu einem attraktiven Umfeld zähle unbedingt auch eine leistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur – für den privaten wie für den betrieblichen Bereich.

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