Tag der offenen Tür für Schüler und Auszubildende bei Firma Mendritzki

Erste Einblicke ins zukünftige Arbeitsleben

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Plettenberg -  Zum ersten Mal kamen in diesem Jahr Schüler und Auszubildende zum Tag der offenen Tür bei der Firma Reinhold Mendritzki Kaltwalzwerk in Plettenberg zusammen. Nach dem riesigen Ansturm am Freitagnachmittag können sich die Organisatoren vorstellen, ein jährliches Angebot daraus zu machen.

Neben aktuellen Auszubildenden aus dem ersten bis dritten Lehrjahr, die mehr über die Hintergründe ihrer Firma und über den Tellerrand ihres kaufmännischen oder technischen Ausbildungswegs schauen wollten, kamen noch zahlreiche Schüler zusammen, die im Sommer 2019 ihren Schulabschluss machen, um erste Einblicke in die Ausbildungsberufe der Mendritzki-Gruppe zu bekommen. Jeder von ihnen konnte hinter die Kulissen des Unternehmens blicken. Genau das hatte Ausbildungsleiterin Stephanie Haustein mit weiteren Abteilungsleitern nämlich genau so geplant. „Wir wollen Außenstehenden die Möglichkeit geben, die Firma und ihre Historie kennenzulernen. Die Schüler und Auszubildenden sollen intensiv lernen, was wir machen und Einblicke in unsere Zukunft und Visionen bekommen“, erklärte sie am Freitag. Wie gut das Angebot am Ende bei den Schülern ankam, konnte Haustein selbst kaum glauben. „Einige wollen heute sogar noch ihre Bewerbung abgeben“, sagte die Ausbildungsleiterin. 

Auch Geschäftsführer Roland Newe freute sich über das vielfache Erscheinen der jungen Leute. Während seines Kurzvortrags im Konferenzraum der Firma brachte er den Schülern das Walzwerk und seine Bedeutung im Alltag von jedem von ihnen näher. „Das ganze Walzen klingt nicht so spannend – ist es aber“, betont Newe und ergänzte: „Viele der Sicherheitsgurte, die ihr in euren Autos habt, stammen aus unserer Firma.“ 

Während es bei Mendritzki am deutschen Standort viel um die Automobilindustrie geht, hat Newe auch etwas für die Modebegeisterten parat. „Unsere Firma in Frankreich liefert an große Modefirmen wie Jean Paul Gaultier“, sagt Newe. Im Kurzvortrag von Ralf Alhoff, dem Leiter für Finanzen und Personal, lernten die Schüler die Mendritzki-Gruppe mit ihren verschiedenen Standorten und Mitarbeitern kennen. „ Ihr sollt ein Gefühl dafür bekommen, was in der Firma abläuft“, erklärte Alhoff. Mit über 1 000 Mitarbeitern und 40 Auszubildende auf acht Standorten verteilt, hat sich die Mendritzki-Gruppe seit ihrer Gründung 1970 kontinuierlich vergrößert. „Wir liefern unsere Produkte in die ganze Welt und haben auch Standpunkte rund um den Globus“ sagte Alhoff. Im Anschluss an die Gesprächsrunde wanderten die Auszubildenden und Schüler vom Werk 1 an der Herscheider Straße weiter zum Lehmweg, wo die Produktion im Werk 2 stattfindet. Jörg Albers führte als Leiter der Schleiferei den Werksrundgang an und stand für alle Fragen rund um den Betrieb zur Verfügung. „Vom ersten Schritt der Wärmebehandlung bis zum Endprodukt, dem kaltgewalzten Bandstahl, findet jeder Produktionsschritt in unseren Hallen statt“, erklärte Albers. Die Schüler konnten alle Arbeitsschritte hautnah betrachten. Neben dem ersten Kennenlernen von Maschinen und ihren Abläufen warfen die Schüler auch Blicke auf den Alltag eines Arbeiters im Kaltwalzwerk. 

Zum Abschluss kamen noch einmal alle Abteilungsleiter und Schüler zu einer kleinen Gesprächsrunde mit Pizza zusammen, bei auch die letzten offenen Fragen geklärt werden konnten. Jetzt kann die Ausbildungszeit beginnen.

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