Feuerwehr-Streit hinter verschlossenen Türen

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Die interessierten Mitglieder der Löschgruppe Holthausen blieben beim Erörterungstermin im Plettenberger Feuerwehrstreit außen vor. Die Verhandlung im Verwaltungsgericht Arnsberg war nicht-öffentlich.

Plettenberg/Arnsberg  - Enttäuschte Gesichter gab es  am Dienstag beim Verwaltungsgericht Arnsberg, denn da es sich bei der um 11 Uhr angesetzten Verhandlung um einen sogenannten Erörterungstermin handelte, war die Öffentlichkeit nicht zugelassen.

„Grundsätzlich gilt der Öffentlichkeitsgrundsatz, aber bei dieser Art von Terminen gibt es genaue Vorgaben“, bat Pressesprecher Stefan Schulte um Verständnis.

Der Vorsitzende Richter Lemke hatte die zahlreich erschienenen Mitglieder der Löschgruppe Holthausen sowie die Angehörigen der Feuerwehrmänner Lutz Glingener und Dirk Seuthe vor Verhandlungsbeginn darüber informiert, dass Zuschauer und Presse nicht zugelassen werden. Und so lief der Erörterungstermin, bei dem es um die Rechtmäßigkeit der von der Stadt verhängten einjährigen Beurlaubung der beiden Holthauser Feuerwehrleute ging, hinter verschlossenen Türen ab. 

„Es war eine nicht-öffentliche Sitzung. Deshalb kann und darf ich nichts dazu sagen“, bat Bürgermeister Ulrich Schulte, der mit Ordnungsamtseiter Thorsten Spiegel, Wehrleiter Markus Bauckhage, Stellvertreter Markus Hüsken und Anwälten in Arnsberg vor Ort war, um Verständnis. Die Holthauser Wehrleute wurden von Fachanwalt Matthias Weber vertreten.

 „Erörterungsbedarf“ gab es offenbar reichlich, denn der Termin war erst nach knapp zweieinhalb Stunden beendet. Am Mittwoch soll es eine Presseerklärung geben.

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