Karlsplatz wird zum Karlskreisel

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Eine der größten Umbaumaßnahmen betrifft den bisherigen Karlsplatz an der Einmündung Grafweg/Zeppelinstraße/Dingeringhauser Weg: Die Kreuzung soll zum Kreisverkehr umgebaut werden.

Die Erneuerung des Grafwegs wird mit großen Veränderungen einhergehen: Der Karlsplatz soll zum Kreisverkehr umgebaut, eine Querungshilfe unter anderem vor dem Ärztehaus neu eingerichtet werden. Der Beginn der Baumaßnahme, die in zwei Abschnitte aufgeteilt wird, soll im kommenden Jahr erfolgen.

Am „auffälligsten“ dürfte dabei die Umgestaltung des Karlsplatzes (Einmündung Grafweg / Zeppelinstraße /Dingeringhauser Weg) werden: Aus der bisherigen Kreuzung soll ein Kreisverkehr entstehen. Ein Großteil der bisherigen Grünfläche wird erhalten bleiben. Dieser neue Karlskreisel soll natürlich auch über Fußgängerüberwege verfügen.

Auch die Zahl dieser Querungshilfen wird sich verändern: Während der noch unmittelbar vor der Fahrschule Kirchhoff befindliche Überweg verschwinden soll, ist die Anlegung einer neuen Querungshilfe vor dem Ärztehaus geplant. Eine neue „Insel“ für Fußgänger soll auch an der Einmündung Ziegelstraße / Grafweg entstehen.

Diese Maßnahmen sollen vor allem die Sicherheit der Fußgänger im Verlauf des Grafwegs erhöhen. Dazu zählt auch die geplante Anlegung eines ordentlichen Bürgersteigs entlang der Mauer zwischen der noch vorhandenen Querungshilfe und der Druckerei Overhoff. Für eine höhere Verkehrssicherheit soll unter anderem die Einmündung Ziegelstraße / Grafweg umgestaltet werden.

Nicht nur die Gehwege und die Fahrbahnen, sondern auch die Kanäle befinden sich laut Bauamtsleiter Sebastian Jülich in einem sehr schlechten Zustand. Daher würden diese einer grundlegenden Erneuerung bedürfen. Die Parallelkanäle sollen dazu zurückgebaut werden, die Hausanschlüsse an den neuen Kanal angeschlossen werden.

Die Arbeiten sollen, unter abschnittsweiser Vollsperrung, im kommenden Jahr beginnen. Dann soll zunächst der erste Bauabschnitt angegangen werden, der vom Kreisverkehr An der Lohmühle bis zur Einmündung des Grafwegs in die Zeppelinstraße reichen soll.

Anschließend soll mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen werden, der eine Sanierung des Grafwegs bis zur Einmündung Königstraße vorsieht.

Während der Arbeiten soll gewährleistet bleiben, dass Anwohner ihr Grundstück verlassen und Gewerbetreibende beliefert werden können. Auch eine Abstimmung mit der Plettenberger Feuerwehr sei bereits erfolgt.

Unterschiedliche Beteiligung der Anlieger an den Kosten

Die Anlieger sollen an den Kosten für die Erneuerung der Beleuchtung und der Gehwege beteiligt werden. Wie Bürgermeister Ulrich Schulte auf Nachfrage erklärte, könne die Stadt unter anderem aus datenschutzrechtlichen Gründen die Kosten nicht benennen. Außerdem würden die Anwohner unterschiedlich hohe Anteile tragen müssen.

„Bei der Baumaßnahme Grafweg handelt es sich im rechtlichen Sinne um eine Erneuerung und Verbesserung der baulichen Anlage, mit der Folge, dass sich die Anlieger mit Straßenbaubeiträgen an den Kosten der Maßnahme beteiligen müssen“, erklärt Jülich. Die Beteiligung der Anlieger sei geringer als bei Gemeindestraßen, da es sich bei dem Grafweg um eine Landesstraße handele.

Für die Erneuerung des Grafwegs sei eigentlich der Landesbetrieb Straßen.NRW zuständig. Aus Mangel an Kapazitäten sei jedoch die Stadt Plettenberg mit der Ausführung betraut worden. Bevor die Arbeiten tatsächlich beginnen, sollen die Anlieger noch einmal informiert werden.

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