„In dem Kalender ist Musik drin“

Jürgen Denker von den Stadtwerken (li.) freute sich, zwei Spendenschecks über je 1500 Euro an Dorothee und Joachim Struwe (Wohngemeinschaft Immenhof) sowie an Peter Jung (Kinderheimat) übergeben zu können.

Plettenberg - Am  Nikolaustag startet in Plettenberg wieder die Ausgabe des beliebten Stadtwerke-Kalenders. Ein Dutzend historischer Aufnahmen, die unter anderem von Dieter Bornemann zur Verfügung gestellt wurden, zeigen die Stadt Plettenberg in den 60er, 70er und 80er Jahren.

So wie der Kalender mittlerweile eine Tradition ist, zählt auch die Übergabe des Spendenerlöses zum festen Termin im Kalender von Jürgen Denker. Zwar wird der Stadtwerke-Kalender jedes Jahr in einer Auflage von 3 000 Exemplaren kostenlos verteilt, doch nicht wenige Plettenberger werfen freiwillig ein paar Münzen in das jeweils aufgestellte Spendenschwein. „Wir runden den Betrag dann immer auf und spenden das Geld an die Kinderheimat Oesterau und die Wohngemeinschaft Immenhof in Himmelmert“, erklärte Denker. 

In Himmelmert fand diesmal auch die Übergabe der beiden großformatigen Schecks statt, die von den Australian Shepherds Fenja und Welpe Lissy interessiert beschnüffelt wurden. „Das ist für uns die größte Spende im Jahr und hilft uns sehr, den Kindern etwas Besonderes bieten zu können“, erklärte Joachim Struwe. Aktuell betreut er dort gemeinsam mit seiner Frau Dorothee vier Kinder im Alter von neun bis 16 Jahren. „Wir werden mit dem Geld unseren Musikraum erweitern und können den Kindern dann auch Musikunterricht ermöglichen.“

 Der Umgang mit den Musikinstrumenten habe den Kindern in der familiären Wohngemeinschaft in der Vergangenheit viel geholfen. „Wir haben sogar schon Konzerte in unserer Scheune veranstaltet“, berichtete Struwe. Gerade vor dem Hintergrund, dass viele Kinder heute teilweise gar nicht mehr spielen könnten und sehr stark auf digitale Medien, Smartphone und Laptop fixiert seien, könne mit dem Musikunterricht ein kreativer Gegenpol geschaffen werde. „Und die Kinder bei uns sind mit großer Begeisterung bei der Sache“, freute sich Struwe mit Blick auf einen sehr talentierten Schlagzeuger unter den Kindern. 

Auch bei der Kinderheimat Ostertal, in der aktuell acht Kinder im Alter von acht bis 13 Jahren betreut werden, soll das Spendengeld aus der Kalenderaktion verwendet werden, um den Kindern Musikunterricht anbieten zu können. „Man sieht also, dass in unserem Kalender viel Musik drin ist“, freute sich Jürgen Denker über die sinnvolle Nutzung der beiden Spendenschecks über je 1 500 Euro.

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