Partyveranstalter Andrea Saladdino im Gespräch

Erkenntnis nach Sixxpaxx und Coyote Ugly: "Ich werde mehr auf die Frauen hören"

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Plettenberg - Das Lächeln stand Andrea Saladdino ins Gesicht geschrieben. Der selbsternannte „kleine Italiener“ hat mit der Sixxpaxx- und der Coyote-Ugly-Party am Samstag und Sonntag zwei außergewöhnliche Partys in der Oesterhalle ausgerichtet. Zufrieden, aber auch selbstkritisch blickt er im Interview mit Sebastian Schulz auf das Wochenende und verrät uns schon die Pläne für kommende Projekte.

Herr Saladdino, Sie sehen trotz der durchwachsenen Besucherzahlen bei der Coyote-Ugly-Party sehr glücklich aus...

Ja, denn es war ein mega Wochenende. Die Coyote-Mädels haben eine super Show geboten; die Leute sind vor allem bei der Feuershow richtig abgegangen. Ganz davon abgesehen habe ich mir selbst mit dieser Party einen Teenie-Traum erfüllt. Und mit dem Freitagabend bin ich auf jeden Fall super zufrieden.

Ausverkauftes Haus, super Stimmung – und trotzdem gab es bei der Sixxpaxx-Party nur wenige Minuten nach Feierbeginn den ersten bösen Facebook-Kommentar.

Das stimmt, aber wir haben kleinere Probleme sofort behoben und darauf reagiert. Es ging in diesem Kommentar um den VIP-Bereich, den wir dann spontan noch vergrößert und bis vor die Bühne gezogen haben. Da müssen wir auch selbstkritisch sein und versprechen, dass wir den VIP-Bereich in Zukunft überdenken werden. Zurzeit denken wir da auch über einen Blick hinter die Kulissen für die VIP-Besucher nach.

Ansonsten lief alles nach Plan?

Etwas unglücklich war, dass der Auftritt der Jungs erst verspätet beginnen konnte, weil Patrick Fabian [einer der Stripper] erst um 21.20 Uhr mit dem Zug in Hagen angekommen ist. Das war etwas ärgerlich, aber man muss es hinnehmen. Dafür muss ich ihnen ein dickes Lob aussprechen. Sie haben zwei tolle Shows geboten, haben die Gäste miteingebunden und auch sie selbst haben sich später sogar auf der Bühne und in der Halle mitten unters Volk gemischt.

Wenn die Barkeeperinnen ordentlich einheizen - die Bilder der Coyote-Ugly-Party in Plettenberg

Sind Sie nach dem ausverkauften Abend von Freitag enttäuscht darüber, dass dann am Samstag nur 200 Besucher zur Coyote-Show kamen?

Na ja, es war ja leider abzusehen aufgrund der Doppelveranstaltung. Ich bin etwas enttäuscht darüber, dass den Plettenbergern etwas Außergewöhnliches geboten wird und das so wenig angenommen wird.

Glauben Sie, dass es nur an der parallel stattfindenden Party in der Schützenhalle gelegen hat?

Wahrscheinlich war das ganze Wochenende nicht so optimal, weil auch viele Weihnachtsfeiern stattgefunden haben. Vielleicht ist auch der Freitag ein besserer Tag zum Feiern als der Samstag.

Grandiose Stimmung und ganz viel nackte Haut - die Bilder zur Sixxpaxx-Party in Plettenberg

Vielleicht bekommen die Frauen auch eher Ausgang für solche Art von Partys von ihren Männern als die Männer von den Frauen.

Ja, Frauen können sich ja ohnehin besser durchsetzen als Männer. Ich werde das auch als Fazit mitnehmen, dass ich mehr auf die Frauen hören werde.

Wo wir gerade beim Stichwort Fazit sind: Was nehmen Sie für die Zukunft noch mit von diesem Wochenende?

Ich glaube, dass es sehr wichtig sein wird, den Leuten begreiflich zu machen, dass die Oesterhalle jetzt eine Veranstaltungshalle ist. Und dass hier nicht nur Partys für Jugendliche, sondern für alle Altersschichten stattfinden. Es gilt, Vorurteile abzubauen und die Wünsche der Gäste umzusetzen.

Haben Sie schon Party-Pläne für das nächste Jahr?

Ja, einige Verträge sind auch schon unterschrieben. Eine Ballermann- und eine Schaumparty stehen schon fest. Darüber hinaus plane ich eine Hip-Hop-Party und außerdem eine Latino-Party für die Frauen.

Und wie sieht’s aus mit einem Wiedersehen mit den Sixxpaxx?

Ich habe am Montagvormittag ausführlich mit dem Management der Sixxpaxx gesprochen. Ich kann schon soviel sagen: Die Jungs werden definitiv nochmal nach Plettenberg kommen.

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