„Er hat das Leben so vieler Menschen nachhaltig positiv beeinflusst“

Erich Dunkel, Konrektor der Geschwister-Scholl-Realschule Plettenberg, verabschiedet sich in den Ruhestand

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Erich Dunkel, vorne Mitte, im Kreise seiner Kollegen

Plettenberg -  Die Geschwister-Scholl-Realschule verliert einen Mann, der den Schulalltag seit über 30 Jahren maßgeblich mitgeprägt hat: Konrektor Erich Dunkel wurde am Montag im Kreise seiner Lehrerkollegen mit bewegenden Worten in den Ruhestand verabschiedet.

„Du denkst an das Wohl jedes einzelnen Kindes“, sagte zum Beispiel Schulleiterin Monika Storm über den „zuverlässigen, gewissenhaften und humorvollen Teamplayer“ Erich Dunkel. Sie zitierte eine Schülerin, die zu dem scheidenden Konrektor mal gesagt habe: „Wenn ich Ihnen ein Zeugnis ausstellen müsste, Sie würden von mir nur gute Noten bekommen.“

Die Regierungs-Schuldirektorin Susanne Zerbo-Jonigk schloss sich den lobenden Worten an. „Sie haben das Leben so vieler Menschen nachhaltig positiv beeinflusst.“ Amüsant waren die Beurteilungen aus den Anfangsjahren des Erich Dunkel. Aus seiner Zeit bei der Realschule Werdohl wurde zum Beispiel sehr positiv berichtet, dass die Schüler überdurchschnittlich an Mathe interessiert seien. Auch das Lehrerkollegium an der Geschwister-Scholl-Realschule Plettenberg habe von Erich Dunkels „ruhigen, wohlüberlegten Diskussionsbeiträgen, die zu geistiger Belebung geführt hätten“, profitiert, heißt es in den Beurteilungen.

Rund 40 Jahre im Schuldienst und davon 30 an der Geschwister-Scholl-Realschule waren eine „sehr schöne Zeit“, wie Erich Dunkel selbst resümierte. „Ich war hier immer gerne Lehrer und Ihr Konrektor“, sagte er in Richtung des Kollegiums, das mehrfach lange für Erich Dunkel applaudierte. Vor allem für die Wertschätzung – nicht nur jetzt bei seinem Abschied, sondern auch im Schulalltag – wolle er sich bedanken. Er hoffe, dass er davon immer etwas zurückgeben konnte, zum Beispiel durch den morgendlichen Handschlag, mit dem er jeden Kollegen begrüßt hat. Rund 200 000 Hände hatte er so in all den Jahren gedrückt, berichtete Dunkel.

Sein weiterer Dank ging darüber hinaus an Hausmeister Dietmar Kawalerowski und Sekretärin Stefanie Jagt, zu denen er eine „einzigartige Verbindung“ gehabt habe, sowie an den Förderverein, an die Politik und an die Stadtverwaltung. „Im Gegensatz zu anderen Städten hat die Schulpolitik vor Ort immer die Interessen der Bevölkerung getroffen“, meinte Dunkel und lobte das dreigliedrige Schulsystem in Plettenberg. Die über 100 Anmeldungen für die fünfte Klasse der Realschule zeigen laut Dunkel, dass „hier alles in Ordnung ist“.

Zu guter Letzt dankte er seiner Frau und seinen Kinder, die ihn immer unterstützt hätten.

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