Erfreuliche Entwicklung auf dem heimischen Arbeitsmarkt

Arbeitslosenquote sinkt in Plettenberg auf 7,4 Prozent

Entwicklung des Arbeitsmarktes in Plettenberg und Herscheid
+
Erfreuliche Entwicklung auf dem heimischen Arbeitsmarkt: Sowohl in Plettenberg, als auch in Herscheid hat sich die Zahl der Arbeitslosen im September im Vergleich zum August reduziert. In beiden Kommunen sind mehr Männer als Frauen arbeitslos gemeldet.

Erfreuliche Neuigkeiten vom heimischen Arbeitsmarkt: Nachdem in den vergangenen Monaten die Arbeitslosenquote stetig gestiegen ist, konnte dieser Trend im September gebremst werden: 77 Plettenberger und Herscheider fallen aus der Statistik der Agentur für Arbeit – im Vergleich zum August – heraus. Die Arbeitslosenquote im heimischen Bereich beträgt damit für September 7,4 Prozent.

Plettenberg/Herscheid - „Unser Arbeitsmarkt hat die Folgen der Corona-Pandemie bisher verhältnismäßig gut verkraftet“, erklärt Stefan Steinkühler, operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Iserlohn. Man erkenne positive Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt.

Diese werden auch in Plettenberg spürbar: 1 226 Menschen sind in der Vier-Täler-Stadt im September arbeitslos gemeldet – 66 Personen weniger als noch im August. Allerdings ist die Zahl der Joblosen immer noch um 269 Personen höher als im September des Vorjahres. Seinerzeit waren 857 Plettenberger ohne Job.

Unter den arbeitslos Gemeldeten befinden sich im September 472 Frauen und 654 Männer; 124 der Menschen ohne Job sind unter 25 Jahren alt, 272 Arbeitslose sind 55 Jahre und älter.

Auch in Herscheid ist die Zahl der Arbeitslosen gesunken: 209 Personen sind hier ohne Job. Das sind elf Herscheider weniger als noch im August. Doch auch in der Ebbegemeinde ist die Zahl der Joblosen noch immer um 54 Personen höher als im September 2019. Damals waren 155 Herscheider ohne Arbeit.

95 Frauen und 114 Männer sind im September in Herscheid ohne Job; 25 der Menschen ohne Arbeit sind unter 25 Jahren alt, 67 Arbeitslose sind 55 Jahre und älter.

Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt: Prognose

„Der September ist üblicherweise der Seismograph für die Entwicklung des restlichen Jahres“, erklärt Steinkühler. Dieser blicke daher „vorsichtig optimistisch“ auf die kommenden Monate. Noch immer würden Fachkräfte für die heimische Region gesucht. „Wir setzen in den kommenden Monaten alles daran, über Qualifizierungsangebote Menschen in Arbeit zu bringen.“

Mittlerweile könne die Agentur für Arbeit Iserlohn auch ein erstes Fazit zur Kurzarbeit im Märkischen Kreis für den Monat Mai liefern. „Wir sehen nun in den ersten Zahlen aus April und Mai das tatsächliche wirtschaftliche Ausmaß der Pandemie. Die Zahl der betroffenen Betriebe und der betroffenen Kurzarbeiter liegt deutlich über den Zahlen der Wirtschafts- und Finanzkrise“, erklärt Steinkühler. Im Mai bezogen kreisweit 40 675 Personen Kurzarbeitergeld in 2 278 Betrieben. Zum Vergleich: Im Krisenjahr 2009 waren 906 Betriebe und 25 135 Personen betroffen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare