Rollstuhlfahrerin am Bahnhof gefangen: Feuerwehr baut Rampe und sorgt für freie Fahrt

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Plettenberg - Wegen eines defekten Aufzugs am Plettenberger Bahnhof geriet eine 24-Jährige am Montag in Schwierigkeiten. 

Mit ihrem 125 Kilogramm schweren Rollstuhl wollte die junge Frau den Bahnsteig in Richtung Bahnhofsunterführung verlassen. Aber: Der Bahnhofs-Aufzug war defekt, der Weg für sie somit abgeschnitten.

"Die Mutter verständigte daraufhin die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte forderten zunächst einen Rettungswagen an, um die junge Frau per Tragestuhl über den Treppenabgang in die Unterführung zu tragen", erklärte die Feuerwehr Plettenberg. 

Als die Treppe bewältigt wurde, konnte der Rollstuhl wieder an seine Besitzerin übergeben werden.

Für den 125 Kilogramm schweren Rollstuhl wurde von den Rettungskräften eine provisorische Rampe gebaut. So konnte der Rollstuhl mit einigem Kraftaufwand heile in die Unterführung gelassen werden. "Hier wurde die Frau wieder in ihren Rollstuhl gesetzt und konnte den Bahnhof über den Zugang zur Breddestraße verlassen", teilte die Feuerwehr abschließend mit. 

Bereits zuvor waren die Wehrleute zu gleich mehreren Einsätzen gerufen worden:

Um 15.20 Uhr war an einem Fuß- und Radweg in der Papenkuhle ein Feuer an einem Böschungshang ausgebrochen. Mit zwei Löschrohren wurde die etwa 80 Quadratmeter große Fläche abgelöscht.

In der Papenkuhle war eine Böschung in Brand geraten.

Um 16 Uhr folgten zwei weitere Paralleleinsätze: Während der Rüstzug aus Ohle zu einem Hilfeleistungseinsatz am Plettenberger Bahnhof abkommandiert wurde, mussten die Kräfte der Feuerwache inklusive Führungsdienst und der Einheit Stadtmitte zu einem ausgelösten Heimrauchmelder mit bestätigter Rauchentwicklung aus einem Wohnungsfenster an den Landemerter Weg ausrücken. 

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte am Landemerter Weg konnte durch rasches Eingreifen der Feuerwehr sicherlich größerer Schaden vermieden werden. Nachdem sich die Feuerwehr Zugang zur Wohnung verschafft hatte, konnte eine auf einem eingeschalteten Herd vergessene Espressokanne ins Freie gebracht werden. Die verrauchte Wohnung wurde von der Feuerwehr anschließend gelüftet. 

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