Sturmtief auch in Plettenberg spürbar

Zahlreiche Einsätze Samstag und Sonntag: Verbindungsweg nach Pasel bleibt gesperrt

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Der Verbindungsweg nach Pasel übers Tanneneck bleibt erst einmal gesperrt. 

[Update 18.35 Uhr] Plettenberg - Das Sturmtief "Dragi" hatte es schon am Samstag in sich. In Plettenberg gab es zehn Einsätze. Der Verbindungsweg über das Tanneneck nach Pasel muss erst einmal gesperrt bleiben. Sonntag ging es dann weiter mit einem Stadtalarm für ganz Plettenberg.

Zu insgesamt 10 Einsätzen musste die Plettenberger Feuerwehr am Samstag ausrücken. Grund waren in Folge der Sturmböen umgestürzte Bäume, welche durch die Einsatzkräfte von Fahrbahnen in unterschiedlichen Ortsteilen beseitigt werden mussten. 

Unter anderem fielen Bäume auf die Kroppstraße, an der K5 Richtung Landemert, an der Ebbetalstraße, zwischen Siesel und Rönkhausen und am Brockhauser Weg. 

In einem Fall rückte die Drehleiter der Plettenberger Feuerwehr auf Anforderung der Herscheider Feuerwehr überörtlich in die Nachbargemeinde nach Wellin aus. Dort waren Teile eines Daches abgedeckt worden (Bericht s. Herscheid). 

Der Verbindungsweg zwischen Plettenberg-Tanneneck und Pasel wurde aufgrund von Windbruch zunächst bis voraussichtlich Montag vollgesperrt.

 Laut Wetterdiensten waren für  Sonntag ab 13.00 Uhr für den Märkischen Kreis erneut Sturm- und Orkanböen gemeldet. Die Plettenberger Feuerwehr hatte sich deswegen dazu entschieden, rein vorsorglich den Meldekopf in der Feuer- und Rettungswache am Wall zu besetzen, um die Lage zu beobachten.

Gegen 16.44 Uhr folgte der Stadtalarm für alle verfügbaren Kräfte. Jedes Gerätehaus wurde besetzt und man arbeitete sich „von Einsatz zu Einsatz“, wie Feuerwehr-Pressesprecher Thomas Gritschke erklärte. 

Nur wenige Minuten später wurde die L 679 zwischen Plettenberg und Affeln voll gesperrt, ebenfalls die B 236 zwischen Plettenberg und Werdohl. Die L 697 wurde gegen 17.20 Uhr wieder freigegeben. Bis in den frühen Sonntagabend hatten die Plettenberger Feuerwehrleute 14 Einsätze zu verzeichnen

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