Zahl der Pendler im Jahr 2018

Niedrige Quote: Nur jeder 3. Plettenberger pendelt täglich zur Arbeit

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42,9 Prozent der in Plettenberg Beschäftigten kommen arbeitstäglich aus anderen Gemeinden – die meisten davon aus Werdohl. Nur jeder dritte Plettenberger muss dagegen für seine Arbeitsstelle die Vier-Täler-Stadt verlassen – für die meisten geht es nach Lüdenscheid. 21,2 Prozent der Erwerbstätigen im Kreis pendeln aus anderen Kreisen ein, 21,3 Prozent der Arbeitnehmer aus dem Märkischen Kreis überqueren auf dem Weg zur Arbeit die Kreisgrenze. (* in Prozent)

Jeder dritte Plettenberger (34 Prozent) Arbeitnehmer überquerte im Jahr 2018 die Gemeindegrenze auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatz. Das sind immerhin 4 516 der insgesamt 13 295 erwerbstätigen Plettenberger, wie IT.NRW vermeldet – eine hohe Quote, könnte man meinen.

Doch die Arbeitswelt verlangt mittlerweile immer mehr Flexibilität und Mobilität. Und so liegt Plettenberg mit seiner Auspendlerquote von 34 Prozent auf den letzten Plätzen im NRW-weiten Vergleich (Rang 390 von 396 Gemeinden). 

Offensichtlich können die Plettenberger im Vergleich zu den meisten anderen Bewohnern Nordrhein-Westfalens noch zu einem großen Teil in ihrer Heimatstadt arbeiten.

Zum Vergleich: Menden weist die kreisweit meisten Auspendler auf (79,5 Prozent). 

Unterboten wird Plettenberg nur von Lüdenscheid, das eine leicht geringere Auspendlerquote aufweist (33,4 Prozent). 21,3 Prozent der Erwerbstätigen kreisweit überqueren auf dem Weg zur Arbeit die Kreisgrenze.

42,9 Prozent der in Plettenberg Erwerbstätigen pendeln dagegen aus anderen Wohnorten arbeitstäglich ein – ein auch hier auf den ersten Blick hoher Wert. Doch der Anteil der Einpendler an den Erwerbstätigen in der Vier-Täler-Stadt ist vergleichsweise gering: Plettenberg belegt Rang 364 der 396 NRW-Gemeinden und damit auch den niedrigsten aller Gemeinden des Kreises. 

Die höchste Einpendlerquote weist kreisweit Schalksmühle auf (67,3 Prozent). 21,2 Prozent der Erwerbstätigen im Märkischen Kreis pendeln arbeitstäglich aus anderen Kreisen ein.

Herscheid: 72,1 Prozent pendeln täglich zur Arbeit in eine andere Kommune

Ein zu Plettenberg gegensätzliches Bild zeigt sich in Herscheid: 2 665 der insgesamt 3 695 erwerbstätigen Herscheider überqueren auf dem Weg zur Arbeitsstelle die Gemeindegrenze – in den meisten Fällen nach Lüdenscheid. Damit weist die Ebbegemeinde eine Auspendlerquote von 72,1 Prozent auf, was Platz 106 im NRW-weiten Vergleich bedeutet.

Die meisten Einpendler der Ebbegemeinde stammen dagegen aus Plettenberg. 61,9 Prozent der in Herscheid Erwerbstätigen pendelt arbeitstäglich aus anderen Gemeinden ein. Auch dies ist im Vergleich eine hohe Quote (Rang 103).

Insgesamt pendelten 2018 4,73 Millionen der 9,19 Millionen Erwerbstätigen in NRW arbeitstäglich über die Gemeindegrenzen hinaus. Sowohl die höchste Einpendler- (86,1 Prozent), als auch die höchste Auspendlerquote (85,2 Prozent) weist Merzenich auf. Die wenigsten Einpendler besitzt Schmallenberg (30,1 Prozent), die niedrigste Zahl an Auspendlern Münster (26 Prozent).

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