Startschuss für den Glasfaser-Ausbau in Plettenberg gefallen

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In der Innenstadt laufen die Arbeiten für den Glasfaser-Ausbau schon auf Hochtouren.

Die Bagger sind ihrer Zeit voraus. Eigentlich haben die Stadt Plettenberg und die Telekom erst für nächste Woche Mittwoch zum offiziellen Spatenstich für den Glasfaser-Ausbau eingeladen. Den Beginn der Bauarbeiten wird dieser Termin allerdings nicht markieren. Denn seit Montag rollen die Baumaschinen in der Innenstadt und seit gestern auch in der Hechmecke.

All die rund 1 800 Kunden aus Plettenberg, die einen Vorvertrag für eine Internetverbindung per Glasfaser entschieden haben, dürfte die Nachricht freuen, dass die Telekom so früh dran ist.

Denn damit steigt auch die Hoffnung, dass das Unternehmen Wort halten kann und bis zum Ende des Jahres alle vorgemerkten Kunden in den Bereichen Innenstadt, Hechmecke, Kersmecke, Böddinghausen, Eschen und Teilen von Eiringhausen mit dem Glasfaser-Netz versorgen kann.

Vor allem die Bewohner der Innenstadt und der Hechmecke, also dort, wo die Arbeiten gestern und vorgestern begonnen haben, dürften schnell am Netz sein. „Wenn alles klappt, vielleicht sogar schon im Frühsommer“, erklärte Armin Judas, der technische Bauleiter der Telekom, der sich gestern selbst ein Bild der Arbeiten vor Ort machte.

Was er sah, dürfte ihn zufrieden gestellt haben: Zwei von der Telekom beauftragte Unternehmen, die Firma Selecta aus Kaarst im Rheinland und die Firma Eltel mit Sitz in Schweden und deutscher Außenstelle in Hannover, sind mit jeweils 20 bis 30 Mitarbeitern vor Ort.

Sie bohren den Boden auf und verlegen die Leerrohre, in die dann später die Glasfaserkabel hineingeblasen werden.

Der Plan ist, dass die beiden Firmen in der Woche zusammengerechnet zwei bis zweieinhalb Kilometer Leerrohre in die Böden verlegen. Bei einer Gesamtlänge von rund 60 bis 70 Kilometer ergibt die Rechnung eine Bauzeit von etwa 30 bis 35 Wochen – natürlich alles vorbehaltlich, solange nichts Unvorhergesehenes dazwischen kommt.

Und warum sind die Firmen jetzt so früh dran? „Das ist nicht ungewöhnlich“, erklärt Armin Judas. „Der Beginn ist immer dadurch geprägt, dass zum Beispiel noch viele Fragen zu klären sind.“ Dass die Firmen nun in den ersten Tagen schon so gut voran kommen – umso besser.

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