Ein Augenaufschlag, der glücklich macht

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Sehr interessant war das Arbeitsfeld von Wolfgang Merten (2.v.li.), der seit Jahrzehnten für das Friedensdorf Oberhausen arbeitet.

Plettenberg - Zehn gemeinnützige Einrichtungen und Vereine konnten sicht am Donnerstag über einen vorweihnachtlichen Geldsegen freuen, denn das Lions Hilfswerk spendete über 30 000 Euro an die engagierten Vereine, die bei der Zusammenkunft erzählten, was ihre Arbeit ausmacht und wie hilfreich die Spendengelder sind.

Tordis Hengstenberg vom Kinderschutzbund mit Sitz in Attendorn berichtete vom Lernpatenprojekt, bei dem 14 Kinder aus sozialen Brennpunkten unterstützt werden bei Hausaufgaben und schulischen Dingen. Mit dem Spendengeld wurden neue Sitzmöbel gekauft und auch ein Tagesausflug war möglich. 

Sehr interessant war auch das Arbeitsfeld von Wolfgang Mertens, der seit Jahrzehnten für das Friedensdorf Oberhausen arbeitet. Die Verbindung nach Plettenberg besteht seit vielen Jahren, denn im heimischen Krankenhaus werden immer wieder unentgeltlich Kinder aus Krisengebieten operiert – demnächst mehrere Kinder aus Angola.

 Anne Jahn freute sich über die Spendengelder für das Projekt „Wohl zu Hause“, bei dem aktuell rund 60 Senioren in ihren eigenen vier Wänden von ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern betreut und besucht werden.

 Martin Meißner berichtete dem Vorstand des Lions Club Plettenberg-Attendorn um Präsident Dr. Markus Krummnerl, Vizepräsident Dr. Dr. Marcus Brehme und Sekretär Angelo Castrignano von der großen Kindertheaterveranstaltung der Kunstgemeinde Plettenberg, bei der rund 1 000 Kinder dank des Lions Hilfswerkes keinen Eintritt zahlen müssen. 

Bianca Kalkreuter von der OGS Martin-Luther-Schule erzählte von einem sehr erfolgreichen Ponyhof-Projekt, das ohne die Spende nicht möglich gewesen wäre. Sehr überrascht und hocherfreut über die Zuwendung zeigte sich auch Dietmar Rottmann als Vorsitzender der Musikschule Lennetal. „Das war der Hammer des Tages. Wir können das Geld sehr gut gebrauch“, so Rottmann. 

Dankbar zeigten sich auch Harald Kallweit als Vertreter der VocalFactory, die die Chormusik an Schulen fördert sowie Barbara Franzen und Gerlinde Himmel vom Netzwerk Hospizarbeit („Wir haben hier in Plettenberg großen Bedarf“). Marianne Pfeiffer und Christina Hahn von den Grünen Damen sind immer dann zur Stelle, „wenn uns das Krankenhaus ruft. Wir haben Zeit für die Patienten im Krankenhaus – und das ist das Wichtigste. Man geht zufrieden nach Hause, wenn man einen glücklichen Augenaufschlag sieht“, sagte Hahn und sprach dabei vielen anderen Ehrenamtlichen und auch den Vertretern des Lions Club in der Runde aus dem Herzen. 

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