Klassentreffen nach 60 Jahren mit ‘Münchner Gruß’

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20 ehemalige Mitschüler trafen sich am Samstagabend mit Hotel Battenfeld, um ein ganz besonderes Jubiläum zu begehen: 60 Jahre waren vergangen, seit sie am 23. März 1957 die Schule verlassen haben.

Im Vorfeld hatten Christel Kaiser und Rosel Woods-Mickan (beide geborene Meckeler) viel Zeit und Energie investiert, um das Treffen vorzubereiten. An ehemalige Schüler aus drei Klassen der Martin-Luther Schule (Standort Maiplatz) und der Zeppelinschule sowie an drei weitere Konfirmationsklassen, die in diesem Frühjahr ihre Diamantene Konfirmation gefeiert haben, waren 112 Einladungen verschickt worden. Viele hatten aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen, aber ein Großteil befand sich gerade im Urlaub. Der Zeitpunkt sei nicht glücklich gewählt, räumt Woods-Mickan ein.

Aber die Verhinderten dürfen sich über einen Brief freuen, mit Foto und Unterschriften der Anwesenden, um ihnen zu sagen: „Schade, dass du nicht da warst, aber wir haben an dich gedacht!“ Von den Anwesenden kamen mehr als die Hälfte aus Plettenberg und Umgebung. Die weiteste Anreise hatte Organisatorin Christel Kaiser aus München auf sich genommen. Von ihr bekamen die Mitschüler auch einen ‘Münchner Gruß’ – passend zum Oktoberfest ein Lebkuchenherz. Besonders groß war die Freude über das Kommen von Herbert Gödde.

 Der mittlerweile 93-jährige Pädagoge hatte von 1950 bis 1960 an der Martin-Luther Schule unterrichtet. Obwohl auch er körperlich nicht mehr ganz fit ist, war er der Einladung gerne gefolgt. Auf zwei weitere noch lebende Lehrer, Armin Born und Hans-Joachim Hünerjäger, hatte man verzichten müssen. Bereits zum fünften Mal war ein Klassentreffen organisiert worden; das letzte lag bereits zehn Jahre zurück. So lange, da sind sich Kaiser und Woods-Mickan einig, wollen sie bis zum nächsten Treffen nicht warten. Daher soll das nächste Treffen in zwei Jahren stattfinden. Dann allerdings im Frühjahr und mit hoffentlich größerer Resonanz.

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