Nachdem sich niemand für den Erdstreifen an der Westtangente zuständig fühlte, geht es jetzt endlich voran

Am Dreiecks-Beet am Lennekreuz tut sich etwas

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Plettenberg -  Es tut sich was am dreieckigen Beet hinter dem Lennekreuz an der Westtangente. In der vergangenen Woche berichteten wir über das „Hin- und Her“ der vermeintlich Zuständigen – denn so richtig wollte sich keiner für das verwahrloste Stückchen Erde verantwortlich fühlen. Gestern nahmen sich jedoch endlich zwei Mitarbeiter der Landesbetriebs Straßen.NRW dieser Aufgabe an. Nach einigen Telefonaten der Redaktion führte ein erneutes Nachhaken schließlich zu Holger Böse, dem für den Bereich Landschaftsbau zuständigen Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßen.NRW.

 Insgesamt seien entlang der Westtangente naturpflegerische Arbeiten und Ausgleichsmaßnahmen in Höhe von 120 000 Euro vorgenommen worden. Warum diese größtenteils erst knapp zehn Jahre nach Fertigstellung der Westtangente erfolgten, könnte Böse nicht sagen, denn so lange arbeite er dort noch nicht – so hieß es letzte Woche. Allerdings konnte er erklären, wer für die Pflege des „Unkraut-Dreiecks“ zuständig ist. Bei einem solchen Projekt spreche man von einer „einjährigen Fertigstellungspflege“ und einer „zweijährigen Entwicklungspflege“. 

Die Straßenmeisterei Herscheid sei dafür aber nicht zuständig. Mit der Pflege habe man ein Unternehmen aus Hamm beauftragt, das pro Pflegevorgang mit 171,36 Euro entlohnt werde. Man habe das Unternehmen, das in diesem Jahr offenbar noch nicht in Plettenberg aktiv war, bereits angeschrieben. Dort wurde zugesichert, die Arbeiten am gestrigen Dienstag ausführen zu wollen – was offenbar auch geschah. Ende des Jahres – so Böse im Gespräch mit unserer Zeitung – werde die zu pflegende Fläche dann im Rahmen eines Ortstermins in die Obhut der Stadt Plettenberg übergeben, die sich dann – gemäß der vor vielen Jahren getroffenen Vereinbarung – um die weitere Pflege zu kümmern habe.

 Im Netz sorgte unsere Berichterstattung schon für amüsante Kommentare der Plettenberger. Die einen halten die Pflege des Beets offenbar für vollkommen unwichtig, währenddessen die anderen auch schon Vorschläge zur Bepflanzung kundtun. Eine Wildblumenwiese soll einer Nutzerin nach dort entstehen. So könne man schließlich zusätzlich etwas Gutes für die Insekten tun.

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