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Doppelte Auszeichnung für dieses Gymnasium im MK

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Von: Georg Dickopf

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Das Albert-Schweitzer-Gymnasium wurde zum dritten Mal in Folge als Mint-freundliche Schule und zum zweiten Mal als Digitale Schule geehrt.
Das Albert-Schweitzer-Gymnasium wurde zum dritten Mal in Folge als Mint-freundliche Schule und zum zweiten Mal als Digitale Schule geehrt. © Dickopf

„Aller guten Dinge sind drei“ heißt es so schön – und das trifft auch für das städtische Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG) zu, denn nach 2016 und 2019 wurde die Schule erneut als Mint-freundliche Schule geehrt

Plettenberg - Mint steht dabei als Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Die Auszeichnung wurde in dieser Woche von Teilnehmern der Robotik-AG und der Teich-AG gemeinsam mit Biologielehrer Alexander Kraft, Physiklehrer Bastian Rinke und Direktorin Elisabeth Minner präsentiert.

Ausgezeichnet wurden Schulen, die bewusst Mint-Schwerpunkte setzen. Laut Schulleiterin Elisabeth Minner wurden insgesamt 209 Schulen anhand diverser Kriterien bewertet – für 28 Schulen gab es die begehrte Auszeichnung.

Doch damit nicht genug. Zusätzlich wurde das ASG nach der ersten Auszeichnung im Jahr 2019 auch als Digitale Schule ausgezeichnet, freut sich Minner zusammen mit den Fachlehrern.

Gymnasium gut aufgestellt

Die neuerliche Auszeichnung zeige, dass das Plettenberger Gymnasium gut aufgestellt sei, was für die Eltern bei der Schulwahl wichtig sei. So haben die Schüler jetzt in der sechsten Jahrgangsstufe Informatik als Pflichtfach.

Mit Biologielehrer Alexander Kraft (li.) untersuchten die Teilnehmer der Teich-AG am Mikroskop Wasserproben mit reichlich Leben.
Mit Biologielehrer Alexander Kraft (li.) untersuchten die Teilnehmer der Teich-AG am Mikroskop Wasserproben mit reichlich Leben. © Dickopf

Komplett freiwillig sind dagegen die Robotik- und die Teich-AG. Beim Blick in den Physikraum sieht man futuristisch anmutende Lego-Technik-Modelle, an denen Schülerinen und Schüler aus der neunten und der zehnten Klasse sowie der Q1 herumbasteln. Zwischendurch werden Kekse gereicht und am Laptop werden Feinabstimmungen vorgenommen. „Hier geht es grundsätzlich etwas lockerer zu, aber trotzdem sind alle engagiert bei der Sache und ehrgeizig – vor allem, wenn es um die Teilnahme an der First Lego League geht.“ Dabei müssen die selbst gebauten Modelle einen Parcours abfahren und verschiedene Dinge bewältigen.

Im Raum gegenüber gibt es wetterbedingt Trockenunterricht am Mikroskop, denn für einen Außeneinsatz der Teich-AG ist das Wetter an diesem Tag einfach zu schlecht. Stattdessen werden nun unter Anleitung von Biolehrer Alexander Kraft Wasserproben aus dem Teich unter dem Mikroskop untersucht. Und dabei erwachen die rein äußerlich unscheinbaren Wassertropfen plötzlich zum Leben.

Belebt und vereinfacht wird durch die Doppelauszeichnung auch die Suche nach neuen Lehrkräften. „Wenn entsprechende Lehrer-Kandidaten hören, dass wir hier eine digital gut aufgestellte Schule mit interessanten Zusatzprogrammen und einem guten pädagogischen Konzept sind, ist die Bewerberanzahl gleich größer. Noch dazu haben wir hier ein sehr junges Kollegium“, freut sich Minner, die seit ihrem Amtsantritt als Nachfolgerin von Hans Günter Lubeley bereits über 40 neue Lehrer am heimischen Gymnasium begrüßt hat.

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