Das wäre eine faustdicke Überraschung

Er kommt politisch aus dem Nichts - und überlegt, Bürgermeister zu werden

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Plettenberg - Eigentlich wollten wir mit Dirk Kieslich nur über dessen Ambitionen sprechen, neuer Vorsitzender des Grünen-Ortsverbandes in Plettenberg zu werden, der sich am Dienstag gründen wird. Dann stellte unser Reporter die Frage, ob Kieslich nicht auch als Bürgermeister kandidieren wolle. Seine Antwort war überraschend.

Womöglich werden um das Amt des Bürgermeisters bei der Wahl am 13. September nicht nur zwei, sondern drei Kandidaten auf die Stimmen der Plettenberger Bürger hoffen. Denn wie die Heimatzeitung herausfand, erwägt der Plettenberger Erfinder Dirk Kieslich, seinen Hut in den Ring zu werfen.

Es könnte jetzt alles ganz schnell gehen. Am kommenden Dienstag wird sich um 18.30 Uhr im Haus Battenfeld ein neuer Ortsverband der Partei Die Grünen gründen (wir berichteten). Es ist davon auszugehen, dass Dirk Kieslich bei dieser Versammlung zum neuen Sprecher und Vorsitzenden der Grünen in Plettenberg gewählt wird. Er möchte der Partei, die über Jahrzehnte von der Ex-Grünen Bärbel Keiderling geprägt worden ist, ein neues Gesicht in Plettenberg verpassen. Wirtschaftlich orientieren, Ängste nehmen, freundliche Politik machen – das schwebt Dirk Kieslich vor.

Aber nicht nur das. Auf die Frage, ob er sich vorstellen könnte, dann auch als Bürgermeister zu kandidieren, sagte Kieslich im ST-Gespräch: „Diese Überlegung hat es tatsächlich gegeben.“ Und: „Ja, es könnte durchaus eine Alternative sein. Dann aber mit einem maßgeschneiderten Programm für Plettenberg“, sagte Kieslich, der wisse, dass die Plettenberger in vielen Belangen anders denken als Bewohner anderer Städte.

Darüber hinaus hofft Kieslich auf die Rückendeckung der Grünen und vielleicht auch anderer Parteien – „zum Beispiel der FDP“, sagte Kieslich.

Für eine endgültige Entscheidung, ob er antreten werde oder nicht, wolle er „schauen, wie die nächsten zwei, drei Wochen laufen.“ Wie realistisch es ist, dass er antreten wird? „Mit großer Wahrscheinlichkeit“, sagte Kieslich.

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