Zu wenig Platz für großen Ausbau

Deckensanierung lässt auf sich warten: Radweg als Provisorium geplant

Für einen richtigen Radweg entlang der L696 bleibt zwischen Himmelmert und Kückelheim nur wenig Platz. Der Ausbau dort lässt weiter auf sich warten. Nun soll dort im Zuge der seit langem geplanten Deckensanierung ein provisorischer Radweg am Fahrbahnrand abmarkiert werden.
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Für einen richtigen Radweg entlang der L696 bleibt zwischen Himmelmert und Kückelheim nur wenig Platz. Der Ausbau dort lässt weiter auf sich warten. Nun soll dort im Zuge der seit langem geplanten Deckensanierung ein provisorischer Radweg am Fahrbahnrand abmarkiert werden.

Eigentlich sollte die marode L696 zwischen Kückelheim und Plettenberg noch im letzten Jahr saniert werden. Doch die Deckensanierung lässt weiter auf sich warten, was der CDU-Fraktionsvorsitzende Patrick Hansmann im letzten Planungsausschuss monierte und was auch Michael Schulte (FDP) im Rat bemängelte.

Plettenberg - Patrick Hansmann wollte wissen, wie mit Blick auf den Antrag der CDU zum Radwegenetz die Chancen stehen, dass der Radweg zwischen Kückelheim und dem Abzweig „An der Mühle/Im Hucksholl“ fortgesetzt werde und ob auf der rechten Fahrbahnseite eine Befestigung geschaffen werden könne, die als provisorischer Radweg diene. Genau dies werde laut Planungsamtsleiter Till Hofmann gerade geklärt.

Bauamtsleiter Sebastian Jülich ergänzte, dass man wegen der verzögerten Deckensanierung bei Straßen.NRW angefragt habe, zumal bei der Stadt zahlreiche Beschwerden eingegangen seien. Um den Ausbau zu beschleunigen, habe man vorgeschlagen, den Bau zu übernehmen, wenn Straßen.NRW die Kosten trage. Der Auftrag sei auch bereits erteilt, doch es seien noch Arbeiten und Abstimmungen wegen der Straßenentwässerung notwendig.

Für einen regulären Radweg neben der Straße sei die Fahrbahn der L696 zu eng. Man plane aber im Zuge der Fahrbahnmarkierungen nur die Mindestfahrbahnbreite zu markieren, um auf dem verbleibenden Asphalt und dem befestigten Bankett einen provisorischen Radweg zu erhalten.

Ein echter Radweg sei dort aufgrund der Grundstücksausfahrten und eines teilweise nicht vorhandenen Gehwegs ohne Grunderwerb nicht möglich.

Till Hoffmann appellierte in dem Zusammenhang an die Bürger Plettenbergs, sich an den Planungen des Märkischen Kreises für ein Radwegekonzept aktiv zu beteiligen.

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