Bestätigter Fall in Einrichtung in Plettenberg

Corona-Fall in Kita - Gruppe jetzt in Quarantäne

Aggressiv: die britische Virusmutation von Sars-CoV-2.
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Aggressiv: die britische Virusmutation von Sars-CoV-2.

In einer Kindertagesstätte in Plettenberg gibt es seit Donnerstagvormittag einen bestätigten Corona-Fall. Dieser hatte zur Folge, dass die gesamte Gruppe vorsorglich in Quarantäne geschickt wurde. 

Plettenberg - Betroffen ist das Familienzentrum Mittendrin, von dem eine Erzieherin an Corona erkrankt ist. 19 Kinder und drei Erzieherinnen müssen nun erst mal bis zum 26. März zuhause bleiben.

Eltern, Gesundheitsamt, Jugendamt und Landesjugendamt sind im Verlauf des Tages informiert worden. „Wir haben alle Vorsichtsmaßnahmen eingehalten“, betont Peter Winkemann, der Presbyteriums-Vorsitzende der Evangelischen Kirchengemeinde Plettenberg, die Trägerin des Familienzentrums ist. Bedeutet: Die Erzieher haben, sobald sie ihre Gruppenräume verlassen haben, die Masken getragen und die Sicherheitsabstände eingehalten. Bei der Arbeit mit den Kindern ist es aber weiterhin so, dass – wie in den meisten anderen Kindergärten auch – aus pädagogischen Gründen keine Masken getragen werden. „Und die englische Mutante ist nun mal unterwegs“, sagt Winkemann, dem klar gewesen ist, dass es irgendwann mal ein Kindergartenkind oder eine Erzieherin treffen könnte.

Corona-Fall vor kurzem auch in der Kita Holthausen in St. Bonifatius

Vor kurzem gab es bereits einen ähnlichen Fall im Holthauser Kindergarten, dessen Kinder derzeit in der Kirche St. Bonifatius im Oestertal betreut werden. Zwei Gruppen wurden hier nach einem Corona-Fall in Quarantäne geschickt. Am Mittwoch und Freitag vergangener Woche sind die Kinder wieder in den Betrieb zurückgekehrt. Weil viele Eltern aber vorsichtig sind, kehrt nur langsam hier wieder der Normalbetrieb zurück.

Immerhin: Die fünf städtischen Einrichtungen – Stadtmitte, Holthausen, Oestertal, Eschen und Himmelmert – waren mit Stand von Donnerstagnachmittag, 15.30 Uhr, laut Jugendamtsleiter Michael Schröder kaum von Corona betroffen. Es gebe vereinzelte Krankheitsfälle, aber keine Corona-Quarantäne für ganze Gruppen, erklärte Schröder. Das könne sich aber ganz schnell ändern, betonte er: „Im Moment kann jeden Augenblick eine neue Hiobsbotschaft kommen“, verdeutlichte Schröder die Dynamik, die das Virus derzeit mit sich bringt.

Ein Lichtblick sind weiterhin die Schutzimpfungen für Erzieher. In einigen Einrichtungen herrscht bereits ein vergleichsweise hoher Impfschutz, weil Erzieher ihre Erstimpfungen bereits bekommen haben. Im nun von Corona betroffenen Familienzentrum Mittendrin dagegen mussten die Erstimpfungen wegen des Astrazeneca-Impfstopps ausgesetzt werden, entsprechend haben hier noch nicht alle das Mittel gespritzt bekommen.

Mit Stand von Donnerstagnachmittag soll der Kindergartenbetrieb im Familienzentrum Mittendrin in den nicht betroffenen Gruppen an diesem Freitag normal fortgeführt werden.

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