Veranstaltung wäre erst Anfang September

So geht es angesichts des Coronavirus mit dem P-Weg-Marathon in Plettenberg weiter

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Plettenberg - Keine Großveranstaltungen bis Ende August – so lautet die Anweisung der Bundesregierung. Der P-Weg-Marathon wäre mit seinem Termin am ersten September-Wochenende also ganz knapp nicht von dieser Regelung betroffen. Dennoch haben sich die Veranstalter nun dazu entschieden, die Marathon-Veranstaltung abzusagen.

Kay Hömberg, einer der Hauptorganisatoren, nannte dafür im Wesentlichen zwei Gründe: „Die Vorbereitung der Veranstaltung wäre für uns schwierig bis unmöglich. Alleine, wenn ich ans Packen der Startertaschen denke – da sind viele Menschen auf engem Raum zusammen“, nennt er nur eines von vielen Beispielen, mit denen sich das Team in den Tagen und Wochen vor der eigentlichen Veranstaltung beschäftigen müsste.

Coronavirus in Plettenberg: Die Gründe für die Absage des P-Weg

Darüber hinaus stelle sich die Frage nach den Sponsoren. Können diejenigen, die den P-Weg jahrelang unterstützt haben, auch diesmal mit an Bord sein, auch wenn sie stark unter der Krise leiden? Auch, damit diese Frage gar nicht erst beantwortet werden muss, hat sich das Team für die Absage entschieden – und auch, um „Solidarität mit den Sponsoren zu zeigen“, sagt Hömberg.

Schade ist die Absage allemal, denn das P-Weg-Team hatte sich für dieses Jahr viel vorgenommen. Mit frischen Kräften auf der einen oder anderen Position im Team sollte die Fortsetzung geplant werden, nachdem lange offen war, ob der P-Weg überhaupt weitergeführt wird.

Zur Erinnerung: Das P-Weg-Team hatte vor gut einem Jahr angekündigt, geschlossen nach der Veranstaltung im September 2019 zurückzutreten, nachdem es Querelen mit der Stadtverwaltung gegeben hatte. Diese wurden am Veranstaltungswochenende endgültig aus der Welt geschafft; das P-Weg-Team beschloss, das Marathon-Wochenende mit fast 3 000 Mountainbikern, Läufern, Wanderern und Jugendlichen doch noch weiter durchzuführen.

Dass sie nun von der Corona-Pandemie ausgebremst werden, war nicht zu erahnen. Damit fällt erneut eine Besonderheit flach, die das P-Weg-Team eigentlich für die Veranstaltung in diesem Jahr vorgesehen hatte. Diese sollte es eigentlich schon letztes Jahr zum 15. P-Weg-Geburtstag geben, wurde dann aber aus Zeitmangel auf dieses Jahr verschoben. „Wir starten einen neuen Versuch im nächsten Jahr“, zeigt sich Kay Hömberg optimistisch, dass es dann eben 2021 einen noch unbekannten, besonderen Höhepunkt zum P-Weg geben wird.

+++ Lesen Sie hier, wie sich die Situation in Plettenberg und im MK mit dem Coronavirus entwickelt +++

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