Allgemeinverfügung tritt am Donnerstag in Kraft

Neue Corona-Regeln in Plettenberg: Maskenpflicht unter freiem Himmel wird ausgeweitet

In Plettenberg wird die Maskenpflicht ausgeweitet.
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In Plettenberg wird die Maskenpflicht ausgeweitet.

Die Städte Lüdenscheid und Iserlohn haben die Zügel in ihren Fußgängerzonen schon angezogen, jetzt justiert auch die Stadt Plettenberg nach. Ab sofort gilt an einem weiteren Ort in Plettenberg eine Maskenpflicht unter freiem Himmel.

Plettenberg - Zwar sind die Maßnahmen nicht so drastisch wie in Lüdenscheid oder Iserlohn, dennoch werden mit einer neuen Allgemeinverfügung die Corona-Regeln erweitert.

Ab dem kommenden Wochenende gibt es mit dem Kilian-Kirchhoff-Damm, dem Parkplatz und der Breddebrücke rund um die weiterhin gesperrte Waterkant-Lennepromenade einen weiteren Bereich, in dem unter freiem Himmel eine Maskenpflicht herrscht.

Auf dem Parkplatz Heinrichstraße, dem Kilian-Kirchhoff-Damm und der Breddebrücke in Plettenberg (schraffierte Flächen) herrscht nun Maskenpflicht.

Die erforderliche Allgemeinverfügung dafür haben Ordungsamtsleiter Thorsten Spiegel und sein Team an diesem Mittwoch festgeschrieben. Sie tritt an diesem Donnerstag in Kraft, gilt zunächst bis zum 18. April und ist im Wortlaut hier nachzulesen. Demnach gelten die Regeln ähnlich wie am Busbahnhof Grünestraße, an dem schon seit rund drei Monaten eine Maskenpflicht herrscht, nicht immer, sondern nur zu bestimmten Zeiten – im Fall des Bereichs rund um die Waterkant an Samstagen, Sonntagen und an Feiertagen jeweils von 13 bis 18 Uhr.

Maskenpflicht in Plettenberg: Bewusstsein schärfen

Spiegel und seine Mitarbeiter haben beobachtet, dass es auf dem Fuß- und Radweg gerade an den Wochenenden zu vielen Begegnungen von Erholungssuchenden und Radfahrern kommt. Ein Nadelöhr ist dabei die Breddebrücke, die deshalb ebenso wie der Kilian-Kirchhoff-Damm und der Parkplatz Heinrichstraße in den Bereich für eine Maskenpflicht fällt. „Es geht uns vor allem darum, das Bewusstsein der Leute zu schärfen“, sagt Spiegel, der sich neben weniger Infektionen auch eine Sensibilisierung der Bürger verspricht, die in Sachen Corona vorsichtig bleiben sollten.

Auf ganz harte Maßnahmen wie zum Beispiel in Lüdenscheid, wo in der Fußgängerzone zusätzlich zur Maskenpflicht auch ein Trink-, Ess- und Rauchverbot herrscht, habe das Ordnungsamt bewusst verzichtet. „In größeren Fußgängerzonen sind solche Maßnahmen eher gegeben als bei uns“, erklärt Thorsten Spiegel, der an die Voraussetzungen erinnert, mit denen schärfere Maßnahmen auf Ortsebene überhaupt begründet werden können. Da heißt es nämlich, dass Maßnahmen nur dann getroffen werden können, wenn prognostiziert wird, dass viele Menschen auf engem Raum zusammen kommen und Mindestabstände nicht eingehalten werden können.

Der Kilian-Kirchhoff-Damm ist zwar nicht mit der Lüdenscheider Innenstadt vergleichbar, dennoch ist er zumindest ein Platz mit einer „regelmäßig wiederkehrenden hohen Fußgängerdichte“, zu dem zusätzlich noch der Radverkehr komme, wie es in der Allgemeinverfügung heißt. Deshalb muss dort nun eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Maskenpflicht in Plettenberg gilt weiterhin am ZOB Grünestraße

In dem neuen Regelwerk wird darüber hinaus auch die Maskenpflicht am Busbahnhof Grünestraße verlängert. Hier müssen die Bürger weiterhin – auch aufgrund der Fußgängerströme der dortigen Geschäfte – montags bis freitags, jeweils in der Zeit von 7 bis 18 Uhr, einen Mund-Nasen-Schutz unter freiem Himmel tragen.

Hier gilt die Maskenpflicht am ZOB Grünestraße.

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