23-jährige Komikerin aus Plettenberg kommt mit ihrem neuen Programm

Comedy-Heimspiel für Jacqueline Feldmann

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Jacqueline Feldmann hat ein Heimspiel in Plettenberg.

Plettenberg - „Pfarrer Uwe Brühl ist schon ein cooler Typ, und das Gemeindehaus in Eiringhausen ist ein perfekter Ort für meine Auftritte!“ Nicht nur diese zwei Gründe bewegen die Komikerin Jacqueline Feldmann dazu, in ihrer Heimatstadt Plettenberg aufzutreten. Die 23-Jährige fühlt sich pudelwohl hier, und das merkt man. Und sie will eines: Dass auch mal etwas für junge Leute geboten wird.

Mit ihrem neuen Comedy-Programm „Plötzlich Zukunft. Konnt’ ja keiner wissen“, wird sie im Eiringhauser Gemeindehaus zu Gast sein, und zwar am Samstag, 12. Mai. „Ich kann schon mal verraten, dass es eine kleine, exklusive Stand-Up-Show werden wird“, verrät die Komikerin, die seit 2011 ihren Bürostuhl im Finanzamt gegen die Comedy-Bühne tauschte. Dass sie diese Entscheidung bis heute nicht bereut, ist der Plettenbergerin vom Kopf bis in die Zehenspitzen anzumerken, denn sie muss gar nicht viel sagen, um ihr Gegenüber zum Lachen zu bringen. Die 23-Jährige ist eine der aufstrebendsten Jung-Comedians, hat seit 2011 über 200 Liveauftritte absolviert und spielt regelmäßig in renommierten Mix-Shows wie dem Quatsch Comedy Club, NightWash, Komische Nacht und im GOP Varieté. 

Mit ihrem ersten Soloprogramm „Zum Glück verrückt!“, war sie erfolgreich in ganz Deutschland unterwegs und sorgte stets für ein ausverkauftes Haus. Seit Herbst 2017 ist sie mit ihrem neuen Solo „Plötzlich Zukunft“ auf Tour, und kommt am 12. Mai auf die Bühne ihrer Heimatstadt.„Das ist natürlich etwas ganz besonderes für mich, in solch einem kleinen Rahmen aufzutreten – und dann auch noch dort, wo mich viele Leute auch noch von früher kennen“, freut sich Feldmann schon jetzt über ihren Auftritt. Zwischenzeitlich lebte Jacqueline Feldmann in Lüdenscheid. Aktuell ist sie aber wieder in die Vier-Täler-Stadt gezogen. 

Für ihr aktuelles Stand-Up-Programm verzichtet sie auf einen professionellen Manager, der für sie die ganze Organisation auf die Beine stellt und zählt stattdessen auf Eigeninitiative. Von der Pressearbeit über das Design der Eintrittskarten und Flyer macht die junge Dame alles selbst. Jetzt hofft sie nur noch darauf, dass ihre Show auch in ihrer Heimat gut angenommen wird. „Mein letzter Auftritt im Gemeindehaus war super, deshalb mache ich mir da eigentlich keine großen Sorgen. Die Ansprechpartner des Evangelischen Kirchenkreises sind super“, erklärt Feldmann, warum sie gerade diesen Ort auch für ihre neue Show ausgewählt hat. Ihr letzter Auftritt in der Vier-Täler-Stadt sei noch gar nicht so lange her und ihr gut in Erinnerung geblieben. „Da war ich auf der anderen Seite der Macht – bei den katholischen Frauen im Gemeindesaal von St. Laurentius zum Frauenkarneval. Das war wirklich lustig und die haben meine Show auch gut angenommen“, so die Komikerin. Generell sei das Programm nicht nur für junge Leute interessant. „Eigentlich für jedes Alter“. Was das Publikum erwartet: „Plötzlich Zukunft! Konnt’ ja keiner wissen...“ ist eine lustige Liebeserklärung an das „normale“ Leben, an verrückte Ängste der Jugend und deren Eltern, sowie der Versuch, „Youtube-Star“ als echten Beruf zu betrachten. Natürlich widmet sich Jacqueline in ihrem nunmehr zweiten Solo-Programm auch anderen Themen – und dies mit viel Sympathie, großer Präsenz und voller Energie. Zwischen Wahlurne, Kubaurlaub und WG-Party schafft sie den Spagat zwischen den Generationen: Dem jungen Publikum dient sie gerne als Identifikationsfigur, den älteren Fans gibt sie wiederum einen faszinierenden Einblick in das Leben einer jungen Frau – so beschreibt sie selbst ihre Show. Bei wem nun das Interesse geweckt wurde, der kann Karten ab sofort im Vorverkauf bei der Bücherei Plettendorff, oder Lotto-Toto Schütz in Eiringhausen erwerben.

 Die Show selbst findet dann im Gemeindehaus in Eiringhausen am 12. Mai ab 20 Uhr statt – Einlass ist etwas früher. Dort gibt es dann ein Wiedersehen mit vielen alten und neuen Bekannten der Plettenberger Comedienne. Vielleicht kommt ja auch der „coole Pfarrer“ vorbei und stattet der jungen Dame einen Besuch ab. „Es lohnt sich!“, so viel kann die 23-Jährige schon einmal versprechen.

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