Wegen Lieferung eines Stellwerks

Chaos auf der B236 nach Vollsperrung: Polizei muss aushelfen

Erst später wurde diese Warnbake in Eiringhausen aufgestellt, die auf die Vollsperrung der B 236 hinwies, die bis zum Nachmittag andauerte.
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Erst später wurde diese Warnbake in Eiringhausen aufgestellt, die auf die Vollsperrung der B 236 hinwies, die bis zum Nachmittag andauerte.

Dass die Bundesstraße B 236 in Höhe Kahley am Dienstag voll gesperrt werden musste, wurde im Vorfeld bekanntgegeben. Doch das bekamen offenbar nicht alle Verkehrsteilnehmer mit.

Plettenberg - Noch dazu erfolgte die Ausschilderung der Umleitung über Böddinghausen alles andere als optimal. Im morgendlichen Berufsverkehr verwies zunächst nur ein kleines gelbes Umleitungsschild auf die Vollsperrung der Bundesstraße.

Aus Richtung Ohle das gleiche Bild. Und das führte dazu, dass viele Verkehrsteilnehmer und auch Lkw-Fahrer wie gewohnt geradeaus fuhren, bis sie am Kahley vor einem 500-Tonnen-Schwerlastkran standen, der kein Vorbeikommen erlaubte.

Die Autofahrer konnten problemlos wenden. Für die Lkw-Fahrer war das ein schwieriges Unterfangen. Das morgendliche Verkehrschaos machte den Einsatz der Polizei erforderlich, zumal die Lastzüge über die Kahley-Brücke rückwärts bis zum Ortseingang Ohle rangieren mussten. Die Polizei sorgte dafür, dass vom zuständigen Verkehrssicherer gut sichtbare Warnbaken in Eiringhausen und Ohle aufgestellt wurden, die die Bundesstraße als Sackgasse bis zur Adresse „Kalhey 4“ deklarierten. Die Schreibweise war zwar nicht ganz korrekt, aber nun waren zumindest alle Verkehrsteilnehmer vorgewarnt, so wie es die Stadt im Vorfeld auch gefordert hatte.

Ein 500 Tonnen-Schwerlastkran blockierte die B 236 und hob vier Container für ein Stellwerk an die Bahnlinie.

„Da wurde offenbar zunächst nicht alles umgesetzt, was vorgegeben wurde“, sagte Dennis Großheim von der städtischen Straßenverkehrsabteilung. Der beauftragte Verkehrssicherer aus Köln habe bereits am 20. Juli den Auftrag bekommen, die Vollsperrung durchzuführen, doch damals sei das Hochwasser dazwischengekommen.

Auftraggeber für die Maßnahme war die DB Netz AG, die an der Ruhr-Sieg-Strecke per Schwerlastkran insgesamt vier mit Technik gefüllte Container sowie ein Dach für ein elektronisches Stellwerk anliefern ließ.

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