Stadtverwaltung Plettenberg soll verstärkt werben

CDU fordert: Lebensmittel nachhaltiger und umweltbewusster nutzen

Lebensmittel und eine Einkaufsliste liegen in einem Einkaufswagen in einem Supermarkt. Erst zog Lidl die Preissenkung um mehr als eine Woche vor. Dann schlugen Aldi und Rossmann zurück und legten bei vielen Produkten noch ein Prozent Rabatt auf die Steuersenkung drauf.
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Noch brauchbare Lebensmittel, die nicht im Einkaufskorb landen, sollten nicht verschwendet werden, meint Torben Hamme von der Plettenberger CDU und will mit einem Antrag für noch mehr Umweltbewusstsein sorgen.

Die CDU Plettenberg wendet sich in Person von Geschäftsführer Torben Hamme mit einem Antrag an die Stadtverwaltung: Diese soll verstärkt bei Händlern und Gastronomen dafür werben, dass brauchbare Lebensmittel weniger entsorgt werden.

Plettenberg - Hamme schreibt, dass in Deutschland – je nach Quelle – jährlich 12 bis 18 Millionen Tonnen an brauchbaren Lebensmitteln entsorgt werden: Rund 40 Prozent dieser Verluste entstünden auf der Einzelhandels- oder Verbraucherebene.

„In den vergangenen Jahren hat das Bewusstsein für diese Verschwendung weltweit zugenommen. So haben sich zum Beispiel verschiedene Gruppierungen zum Ziel gesetzt, die Menge an entledigten Lebensmitteln in Supermärkten und in der Gastronomie zu verringern“, schreibt Hamme. Er führt weiter aus: „Auch bei uns ist dies über Apps (zum Beispiel Too Good To Go) oder andere Angebote möglich, scheitert jedoch an mangelndem Angebot in und um Plettenberg herum.“

Bei Apps wie Too Good To Go werde darauf geachtet, dass auch die Unternehmen davon profitieren, da sie eine Entschädigung für ihre Produkte erhalten, die vermeintlich unbrauchbar sind.

„Für einen nachhaltigeren und bewussteren Umgang mit Lebensmittel zu werben, sollte im Sinne der zukünftigen Generationen Aufgabe von allen sein, aber manchmal hilft es bei Unternehmen, wenn sie von offizieller Stelle darauf aufmerksam gemacht werden. Und genau an dieser Stelle möchten wir ansetzen“, sagt Hamme. Er hofft, dass sein Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Stadtrates gesetzt wird, die für Dienstag, 26. Januar, vorgesehen ist. 

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