Verlegung des Wochenmarktes in die Fußgängerzone sei nicht möglich

Bürgerforum spricht sich klar für die „PleWo“ aus

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Plettenberg - Noch steht es in den Sternen, ob – und wenn ja, wann und wo – im kommenden Jahr die Plettenberger Woche („PleWo“) veranstaltet wird. Im Rahmen der Sitzung des Bürgerforums sprachen sich die Anwesenden jedoch klar für eine Ausrichtung des Stadtfestes aus.

Die vierte Auflage des Bürgerforums der Stadt Plettenberg fand unter reger Beteiligung statt. Als Themen hatte der Arbeitskreis Bürgerbeteiligung nicht nur die Kulturarbeit und die „PleWo“ ausgewählt, sondern auch die mögliche Verlegung des Wochenmarktes. Erfreulich war die große Anzahl an Wochenmarkthändlern, die ihre Standpunkte und Ansichten diesbezüglich vertreten wollten. Gewünscht hätte man sich dazu ebenfalls das Erscheinen von Plettenberger Einzelhändlern, die jedoch diese Möglichkeit nicht ergriffen hatten. 

Darüber hinaus war die Jugend nur mit einem Vertreter vertreten. Einen gewissen Raum nahm die Diskussion zur Plettenberger Woche ein. Aufgrund der geplanten Innenstadtsanierung kann das Stadtfest nicht am üblichen Platz und auch nicht zur üblichen Zeit durchgeführt werden. Die Befragung der Forums-Teilnehmer ergab: Die Verlegung des Stadtfestes an einen anderen Ort (möglicherweise die Waterkant) wurde von der Mehrheit befürwortet. Einig waren sich alle, dass das Stadtfest im kommenden Jahr definitiv stattfinden soll. Einzig bei der Entscheidung des Zeitpunktes, ob Mai oder September, hielten sich die Meinungen die Waage. Im Anschluss wurde das Thema Wochenmarktverlegung beraten. Zur Debatte standen die Fußgängerzone, der Maiplatz oder ein Verbleib am bisherigen Standort. Angeregt wurden Argumente für und gegen die einzelnen Standorte gesammelt. 

Unter anderem standen die Durchführbarkeit, die Parkplatz- situation für Kunden und Markthändler, der Beitrag zur Belebung der Innenstadt und des Marktes sowie die Verkehrssituation der Busse zur Debatte. Hier kristallisierte sich heraus, dass der Wochenmarkt nicht in die Fußgängerzone umziehen könne. Die beengte Straßensituation mit unter anderem Laternen und Vordächern stelle ein Problem dar. Doch auch die nur einseitig mögliche Standaufstellung aufgrund von Brandschutz- und Rettungsregelungen sowie die langen Wege für die Markthändler zu ihren Fahrzeugen würden gegen die Fußgängerzone sprechen. Und nicht zuletzt würden die Stände des Wochenmarktes die Schaufenster der Einzelhändler zustellen. Hinzu kommen würden Parkplatzprobleme, die diesen Standort als ein „No go“, wie Bürgermeister Ulrich Schulte sagte, werden. „Der Maiplatz könnte unter gewissen Gesichtspunkten funktionieren. Noch ist alles planbar“, ergänzte das Stadtoberhaupt. Zu überlegen seien aber Lösungen bestimmter Problempunkte. 

Falls diese nicht lösbar seien, sollte der Markt dort verbleiben, wo er ist. Vorgeschlagen wurde im Nachhinein, die Marktzeiten freitags bis 15 Uhr zu verlängern, damit auch Berufstätige die Möglichkeit zum Marktbesuch erhalten könnten.

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