Bloß keine böse Überraschung: Expertengruppe sichtet Abläufe des Hestenbergtunnels

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Eine Gruppe von Experten nahm gestern während der Tunnelsperrung die Problem-Abläufe in Augenschein.

Plettenberg - Für eine Stunde war der Hestenbergtunnel gestern gesperrt. Eine Stunde, die die Verantwortlichen von Straßen NRW dafür nutzten, damit später keine unerwarten Probleme auftreten.

Der Grund für die anhaltende Tempo-Reduzierung auf 30 km/h und den Ärger vieler Autofahrer sind die Wasserabläufe im Tunnel. Einige haben sich so stark aus ihrer Verankerung gelöst, dass die Abdeckungen auf die Fahrbahn fliegen könnten. Soweit alles bekannt. Aber wie kann das Problem gelöst werden?

Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, ließ Straßen NRW gestern ab 11 Uhr für eine Stunde den Tunnel sperren. Gemeinsam mit zwei Experten des Bauunternehmens STH und einem Lieferanten für Abläufe sichtete man die Problemstellen. Sorgen bereitet allen Beteiligten die Bauweise der Abläufe, die eine Sonderanfertigung war und so ungewöhnlich und anfällig ist, dass diese nicht eins zu eins ersetzt werden können. Was geht und was nicht geht, wurde gestern besprochen.

„Der Termin war deshalb wichtig, damit wir während der Instandsetzungsarbeiten keine bösen Überraschungen erleben“, sagt Önder Sahin, Projektleiter Brückenbau in der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen.

Wie es zeitlich weitergeht, bleibt abzuwarten. Sahin und seine Kollegen werden nun einen Plan ausarbeiten, der dann ausgeschrieben wird. „Vor Weihnachten macht das allerdings keinen Sinn mehr, weil Firmen zwei, drei Wochen Zeit brauchen, um ein Angebot zu kalkulieren“, sagt Sahin. Daher werde die Ausschreibung erst im neuen Jahr erfolgen. Bis es mit den Arbeiten los geht, bleibt es bei Tempo 30.

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