Nach dem gelungenen Event in der Oesterhalle

"Blacklight-Party": Organisatoren mit Kritik an der Polizei - die reagiert so

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Leuchtende Besucher: Dank des Schwarzlichts wurde die Party in der Oesterhalle in ein besonderes Licht getaucht.

Plettenberg - Äußerst zufrieden zeigen sich die Organisatoren der "Blacklight-Party" in der Oesterhalle, Andreas Saladdino, Tim Ihne und Hasaan Latif, mit der Resonanz – nicht so jedoch mit dem Einsatz der Polizei.

Laut Salladino sollen die Beamten letztendlich die Feier beendet und für einen Ansturm auf die Garderobe gesorgt haben. 

Bereits gegen 0.45 Uhr seien vier Polizisten zur Halle gekommen: Sie seien zu einer Schlägerei gerufen worden. Davon hätten aber weder die Veranstalter, noch der Sicherheitsdienst etwas gewusst. 

"Punkt 1.45 Uhr tauchten zwei weitere Polizisten auf, die der Beschwerde nach zu starken Bässen nachgehen mussten. Nach erfolgreicher Überprüfung der Genehmigung bei noch rund 300 feiernden Menschen wurde die Veranstaltung mit sofortiger Wirkung aufgelöst", erklärt Salladino. 

300 Gäste mussten auf die Straße

Dabei habe die Veranstaltungs-Erlaubnis bis 2 Uhr gegolten, eine Räumung der Halle hätte bis 3 Uhr erfolgen sollen. 

Trotz Erläuterung, dass die Gäste behutsam auf ein Ausschankverbot, Stopp des Wertmarkenverkaufs und Verlassen der Veranstaltung aufmerksam gemacht werden müssten, sei die Veranstaltung abgebrochen worden.

"Somit stürmten unwissende 300 Gäste zur Garderobe und anschließend auf die Straße. Zwar konnte der Ansturm auf die Garderobe gut gemeistert werden, jedoch war dies nicht Teil eines Sicherheitskonzepts und nicht in Verantwortung des Veranstalters", sagt Salladino unserer Redaktion. 

So bezieht die Polizei Stellung

Marcel Dilling, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, nahm zu den Vorwürfen des Veranstalters und auch zu einigen Diskussionen in den sozialen Medien Stellung. 

Die Polizei habe die Veranstaltung in der Oesterhalle gegen 2 Uhr beendet, nachdem sich Anwohner beschwert hätten. 

Es sei an sich nicht ungewöhnlich, dass die Polizei vergleichbare Tanzveranstaltungen gegen Ende besuche, da gerade dann die meisten Vorfälle passieren würden. Von einem Abbruch könne keine Rede sein, da das Veranstaltungsende ohnehin um 2 Uhr gewesen sei. 

Sicherheitskonzept aufgegangen

Die Party an sich ließ die Veranstalter erfreut zurück. Der Ansturm auf die Theke und die Cocktailbar seien enorm und die Tanzfläche voll gewesen. Das Sicherheitskonzept sei vollkommen aufgegangen. 

Durch die komplette Absperrung der Zufahrtstraße und die Einleitung über die Brücke mit verstärkten Sicherheitspersonal sei die Sicherheit der Besucher gewährleistet gewesen. 

"Das Sicherheitsteam der VSU war in keinster Weise überfordert oder musste einschreiten", sagte Salladino abschließend. - eB

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