Ein Ex-Plettenberger will Bürgermeister werden und gegen seinen Chef antreten

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Der in Plettenberg-Selscheid aufgewachsene Björn Jarosz geht als parteiloser Kandidat mit CDU-Unterstützung in Kirchhundem ins Bürgermeister-Rennen.

Plbg./Kirchhundem – Der ehemaliger Plettenberger Björn Jarosz sorgt derzeit in Kirchhundem für Furore. Die Wähler der dortigen Gemeinde stehen am 13. September vor der Entscheidung zwischen zwei Bürgermeisterkandidaten: Amtsinhaber Andreas Reinéry und Herausforderer Björn Jarosz.

Pikant: Jarosz ist Bauamtsleiter im Kirchhundemer Rathaus und Andreas Reinéry sein Chef. 

Jarosz, geboren 1972 in Iserlohn, kam mit drei Jahren nach Plettenberg, wo er in Selscheid aufwuchs und 1992 sein Abitur am Plettenberger Albert-Schweitzer-Gymnasium ablegte. Noch bis 1999 war die Vier-Täler-Stadt seine Heimat, ehe es Jarosz in den Kreis Olpe zog, wo der vierfache Vater heute mit seiner Famile im Attendorner Ortsteil Repetal lebt. 

Jarosz ist Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr Repetal und arbeitete vor seinem Wechsel als Leiter des Kirchhundemer Bauamtes als stellvertretender Fachbereichsleiter in Lennestadt. Der 47-Jährige ist parteilos, hat aber die Unterstützung von CDU-Gemeindevorstand und -fraktion in Kirchhundem. 

Am 6. März stellt er sich dem Votum der CDU-Mitglieder. Bernhard Schwermer, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender, spricht Jarosz das volle Vertrauen aus. Jarosz arbeite seit dreieinhalb Jahre als Bauamtsleiter „konstruktiv, ehrlich und vertrauensvoll mit dem Gemeinderat zusammen“.

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