Vodafone plant Ausbau

Bis wann der flächendeckende 5G-Netzempfang im Sauerland kommt

Unter anderem der LTE-Sendemast am Saley soll mit zusätzlichen Antennen ausgestattet werden.
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Unter anderem der LTE-Sendemast am Saley in Plettenberg soll mit zusätzlichen Antennen ausgestattet werden.

Bis Mitte 2022 soll möglichst die gesamte Bevölkerung des Märkischen Kreises in den Genuss des derzeit schnellsten, mobilen Internetstandards (5G) kommen – auch die Plettenberger. 

Plettenberg - Dazu plant der Telekommunikationsriese Vodafone die Aufrüstung drei bestehender Mobilfunkmasten und die Errichtung eines neuen in Plettenberg. Gegen letzteren Plan hat die Stadt Plettenberg jedoch bereits Bedenken geäußert (wir berichteten). Demnach plane Vodafone, in Frehlinghausen eine neue Mobilfunksendeanlage zu errichten. Die Plettenberger Stadtverwaltung äußerte jedoch bereits Bedenken. Das Anliegen ist Thema im Planungs- und Umweltausschuss am Mittwoch, 16. Juni.

Laut Sitzungsunterlagen plant Vodafone den Sendemasten, um damit die Telekommunikationsinfrastruktur und die Qualität und Kapazität des Mobilfunknetzes zu verbessern. Dazu soll ein Mast auf einem Grundstück in Frehlinghausen aufgestellt werden, wofür Vodafone das Areal anzumieten gedenkt. Anhand der Anfrage sei bislang nicht zu prüfen, wie sich der Mast auf das Landschaftsbild auswirke und ob die Erschließung gesichert sei. Außerdem müsse die Zustimmung der Landschaftsbehörde des Märkischen Kreises eingeholt werden. Auf beides werde die Verwaltung in ihrer Stellungnahme an Vodafone verweisen.

105 Stationen geplant

Zudem plant das Unternehmen, an drei bereits in Plettenberg bestehenden LTE-Stationen zusätzliche LTE-Antennen anzubringen. Damit sollen Kapazitäten und Geschwindigkeiten gesteigert werden. Bis Mitte 2022 möchte Vodafone seine Pläne realisieren.

Um ein flächendeckendes 5G-Netz herzustellen, möchte Vodafone zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine 5G-Antennen, wo immer es möglich ist, an den bestehenden Standorten im Kreis in Betrieb nehmen. Die bereits vorhandenen 105 Mobilfunkstationen im Kreis sollen nach und nach aufgewertet werden, indem dort zusätzlich 5G-Technologie installiert wird – zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von Rathäusern, Bürogebäuden und Wohnhäusern.

Vodafone hat zuletzt in Kierspe und Schalksmühle eine neue 5G-Mobilfunkstation in Betrieb genommen und versorgt erste Bewohner des Ortes und ihre Gäste mit der neuen Breitbandtechnologie 5G. Weitere 5G-Bauprojekte sollen in Werdohl, Halver, Iserlohn, Neuenrade und ein weiteres in Kierspe realisiert werden.

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