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Biontech oder Moderna: Impfaktion in Krankenhaus im MK

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Von: Georg Dickopf

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Noch müssen letzte Details für die Impfaktion im Plettenberger Krankenhaus geklärt werden, doch die benötigten Impfdosen von Biontech und Moderna sind bereits bestellt.

Plettenberg - „Der Moderna-Impfstoff ist für mich die beste Wahl“, findet Ploch, der bei Geimpften mit diesem Impfstoff nur selten von Nebenwirkungen hörte. Die Parameter seien bei beiden Stoffen ähnlich.

Mit welchem Impfstoff man bei der Impfaktion vom 7. bis 9. Dezember in der Krankenhauskapelle geimpft werden möchte, oder ob das egal ist, könne man in einer Email an scolak@radprax.de angeben. Zusätzlich angegeben werden sollten der Name, das Geburtsdatum, eine Telefonnummer sowie die Angabe zu den bisherigen Impfungen oder zum Genesenstatus.

Geimpft wird am 7., 8. und 9. Dezember voraussichtlich jeweils von 13 bis 16 Uhr nach Terminvergabe in der Kapelle des Radprax-Krankenhauses.
„Wenn der Bedarf größer sein sollte, werden wir das Angebot ausweiten“, versprach Ploch.

Dr. Andrzej Ploch, Klinikdirektor und Chefanästhesist, will bald ein Impfangebot im Krankenhaus anbieten.
Dr. Andrzej Ploch, Klinikdirektor und Chefanästhesist, will bald ein Impfangebot im Krankenhaus anbieten. © Dickopf

Initiative von Bürgermeister Ulrich Schulte

Mit angestoßen hat das Projekt Bürgermeister Ulrich Schulte: „Ich habe das Krankenhaus angesprochen, weil die schon einmal eine Impfaktion durchgeführt haben. Wir werden das Vorhaben in jedem Fall personell unterstützen. Die reine Impfdurchführung obliegt dabei natürlich dem medizinischen Personal“, stellte Schulte klar. „Die eingesetzten Auszubildenden der Stadtverwaltung sollen den Impfwilligen sagen, wo sie hingehen sollen“, so Schulte.

Abschließend zeigte sich der Bürgermeister hocherfreut, dass die Stadt Plettenberg im Ranking der lokalen Corona-Inzidenzen kreisweit auf dem letzten Platz liege.

„Wir sind den dritten Tag in Folge die Kommune mit der niedrigsten Inzidenz im Märkischen Kreis“, sagte Schulte. „Wir waren auch mal Spitzenreiter, deshalb ist es jetzt schön, am anderen Ende der Skala zu sein. Mir wäre es natürlich lieber, wenn wir mit allen Zahlen auf Null wären“, so Schulte.

Dass nun auch die heimischen Testzentren die Öffnungszeiten stark ausweiten würden und in Böddinghausen ein zweiter Testcontainer aufgestellt werde, sei erfreulich und helfe ebenso wie die Impfaktion im Krankenhaus bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

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