Kuriose Auflösung in Plettenberg

Biker-Falle am Waldweg: Rätsel um mysteriöse Nylon-Schnur gelöst

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Jetzt steht fest, wer die Schnüre im Wald gespannt hat.

Plettenberg - Das Rätsel um die Nylonschnur, die im Plettenberger Wald in einer für Radfahrer gefährlichen Höhe zwischen Bäumen gespannt war, ist gelöst.

Am Mittwoch berichteten wir über eine Bikerfalle in einem Waldstück unterhalb des Hexentanzplatzes in Plettenberg. Viele rätselten, wer ausgerechnet am Ende eines Querfeldeinwegs gleich mehrere Nylonschnüre spannte, die einen Mountainbiker bei schneller Bergabfahrt leicht hätten zu Fall bringen können.

Polizei-Pressesprecher Dietmar Boronowski hatte betont, dass ein solches Vorgehen kein Kindergeburtstag sei, wenn vorsätzlich ein Hindernis errichtet werde. Doch nun stellte sich heraus, dass genau ein solcher Kindergeburtstag des Rätsel Lösung ist.

Wie Polizeisprecher Marcel Dilling betonte, meldete sich kurz nach der Berichterstattung eine Mutter aus Plettenberg. „Sie hat sich mehrfach bei den Beamten entschuldigt und erklärt, dass sie am letzten Wochenende einen Kindergeburtstag im Wald veranstaltete.“

Dabei habe man für einige Waldspiele Schnüre zwischen den Bäumen gespannt und am Ende schlicht und einfach vergessen, diese wieder abzunehmen. Nun muss laut Dilling die Staatsanwaltschaft im laufenden Ermittlungsverfahren entscheiden, ob es sich beim Vergehen um einen „Kindergeburtstag“ oder einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr nach Paragraph 315 b Strafgesetzbuch handelt.

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