Anwohner sehen nur selten Mountainbiker auf dem alten Freibadgelände

Bike Arena fast zugewuchert

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Der Bikepark wurde vor knapp zwei Jahren errichtet. Momentan scheint das Interesse an der Attraktion abgenommen zu haben.

Plettenberg - Vor etwas mehr als zwei Jahren wurde die Bike Arena auf dem Gelände des ehemaligen Schwimmbads im Grünetal errichtet. Jetzt spricht fast keiner mehr von der Attraktion. Die Strecken sind unübersichtlich und zugewuchert. „Hier fährt keiner mehr“, beobachtete ein Anwohner.

Der Bikepark liegt unterhalb des Landemerter Wegs. Nur schwer lässt sich der Verlauf der Fahrbahnen noch erkennen. Meterhohe Pflanzen und Gräser haben sich durch die Erde gekämpft, die vor zwei Jahren noch an die Stelle geliefert und in Form gebracht wurden. Aus der Luft kann man die einzelnen Strecken grob erkennen, die Sprung-Schanzen allerdings nicht.

Anders sieht das Kay Hömberg – der Besserung gelobte. In den Herbstferien sollen die „Tracks“ (Wege) nach seinen Informationen instandgesetzt werden. Auch die Absprünge sollten verbessert werden. Der Grund: „Die Anlage wird genutzt.“ Nicht nur einzelne Fahrer kämen. Jeden Mittwoch trainiere die Jugendgruppe des RSC Plettenberg auf der Anlage. „Das Unkraut stört keinen.“ Und die Strecke könne man sehen.

Kai Hagen, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis, weiß das Engagement der Vereinsmitglieder des RSC zu schätzen, doch auch er sieht das Projekt mit dem offiziellen Namen Sparkassen Bike Arena im Grünetal nicht unkritisch. „Es waren einige tausend Euro, mit der wir die „Sparkassen Bike Arena“ damals unterstützt haben. Wir sind nicht so glücklich darüber, dass sich dort nicht so viel tut. Insgesamt könnte mehr passieren“, befand Hagen.

Leider kein „Leuchtturmprojekt“

Das einst geplante Leuchtturmprojekt mit kreisweiter Ausstrahlung sei daraus leider nicht geworden, bedauerte Hagen mit Blick auf die vergleichbare Anlage in Finnentrop. „Ganz zufrieden sind wir mit der Situation jedenfalls nicht“, so Hagen abschließend.

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