Erhebung von IT.NRW

Bevölkerungsrückgang: Diese Stadt im MK verliert über fünf Prozent ihrer Einwohner

In den vergangenen zehn Jahren hat Plettenberg über fünf Prozent seiner Bevölkerung verloren.
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In den vergangenen zehn Jahren hat Plettenberg über fünf Prozent seiner Bevölkerung verloren.

In den vergangenen zehn Jahren hat die Vier-Täler-Stadt Plettenberg 1 317 Einwohner verloren. Das geht aus der aktuellen Statistik von IT.NRW als statistisches Landesamt hervor. In Plettenberg reduzierte sich darüber hinaus der Anteil der Frauen an der Bevölkerung. Auch die Ebbegemeinde verzeichnet einen Bevölkerungsrückgang in diesem Zeitraum.

Plettenberg/Herscheid - Demnach lebten zum Stichtag 30. Juni dieses Jahres 24 817 Menschen in Plettenberg. Im Vergleich zum 31. Dezember 2011 bedeutet dies einen Rückgang von 5,3 Prozent. Darüber hinaus ist der Anteil der Frauen an der Plettenberger Bevölkerung ebenfalls gesunken: Wurden 2011 noch 13 286 Plettenbergerinnen gezählt, waren es im Juni dieses Jahres nur noch 12 434 – der Anteil sank damit von 50,8 Prozent (2011) auf 50,1 Prozent.

Die Situation in Herscheid sieht nicht viel anders aus: Auch hier hat sich die Einwohnerzahl binnen zehn Jahren reduziert – um rund 4,6 Prozent. Lebten 2011 noch 7 305 Menschen in der Ebbegemeinde, waren es im Juni dieses Jahres nur noch 6 981. Allerdings blieb der Anteil der Frauen an der Herscheider Bevölkerung mit jeweils 50,9 Prozent konstant.

Die kleinste Kommune des Märkischen Kreises

Der Märkische Kreis hat innerhalb von zehn Jahren rund 15 000 Einwohner (- 3,5 Prozent) verloren und zählte zum 30. Juni dieses Jahres 407 000 Einwohner, 207 116 davon sind Frauen (Anteil von 50,8 Prozent). Nachbarkommunen wie Lüdenscheid (2021: 71 394 Einwohner; - 3 Prozent) und Werdohl (2021: 17 708 Einwohner; - 3,5 Prozent) weisen niedrigere Rückgänge bei der Einwohnerzahl auf als Plettenberg und Herscheid.

Die kleinste Kommune im Märkischen Kreis ist Nachrodt-Wiblingwerde mit 6 468 Einwohnern, die größte ist Iserlohn mit
91 839 Einwohnern.

Bevölkerungsrückgang auch in Nordrhein-Westfalen

Ende Juni 2021 lebten im bevölkerungsreichsten Bundesland rund 17,9 Millionen Menschen. Wie IT.NRW mitteilt, war damit die Bevölkerungszahl um 20 004 Einwohner (- 0,1 Prozent) niedriger als zu Jahresbeginn.

Der Rückgang der NRW-Einwohnerzahl im ersten Halbjahr 2021 sei darauf zurückzuführen, dass mit 83 400 weniger Kinder geboren wurden als Menschen starben 109 300 (-25 900), teilt IT.NRW mit.

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