Berufsfeuerwehr-Azubis aus Bochum zelten in Plettenberg

Feuerwehr-Camp: Matsch, Regen und Gemeinschaft

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Das Team der Feuerwehr-Azubis mit ihren Ausbildern im Hechmecke-Camp.

Plettenberg – Matsch, eisige Kälte und immer wieder Regenschauer – im Herbst kann es im Sauerland ziemlich ungemütlich werden und eigentlich flüchtet sich, wer kann, vor den warmen Kamin im gemütlichen Zuhause.

16 Bochumer Feuerwehrschüler traf es in den vergangenen drei Tagen etwas härter, denn für sie hieß es am vergangenen Wochenende: Taschen packen und auf ins Zeltlager nach Plettenberg! Am Montagmorgen wurde das Camp von den Auszubildenden eigenständig aufgebaut. 

Die fünf Ausbilder, darunter auch der Plettenberger Moritz Tillmann, standen natürlich mit Rat und Tat zur Seite. Warum Plettenberg? „Das Grundstück im Hechmecker Wald liegt in meinem Familienbesitz, deshalb hatten wir schon im vergangenen Jahr ein dreitägiges Zeltlager veranstaltet. Das hat den Jungs damals super gefallen und jetzt haben wir das einfach wiederholt“, erklärt der Brandmeister im Gespräch mit der Heimatzeitung.

 Auch er hat in den vergangenen Tagen sein Bett gegen ein Plätzchen im Gemeinschaftszelt getauscht. „Selbstverständlich, ich bin ja schließlich Ausbilder und kann ja dann nicht einfach zum Schlafen nach Hause fahren“, so Tillmann lachend. Obwohl das eine Traumvorstellung gewesen sei, die sich gerne hätte bewahrheiten dürfen, denn: „Die Kälte und das klamme Zelt waren echt ätzend“, gibt Tillmann zu, dass die drei Nächte kein Zuckerschlecken für alle Beteiligten waren. 

Was eigentlich eine Teambuilding-Maßnahme werden sollte, wurde für die Teilnehmer zur echten Bewährungsprobe, denn: „Jammern gilt nicht“ lautete das Motto für die angehenden Berufsfeuerwehrleute. Verpflegt wurde die Mannschaft mithilfe einer Feldküche und mittels eines Grills, hin und wieder war aber auch mal der Besuch eines Restaurants drin. Die Programmpunkte wurden wettkampfmäßig ausgetragen: Es galt, in Teamarbeit Flöße zu bauen, Knoten und Stiche zu erlernen und allerlei weitere Challenges zu bewältigen. 

Natürlich wurden auch feuerwehrtechnische Übungen mit ins Programm aufgenommen. Der Spaß durfte allerdings auch nicht fehlen. Bei einer Nachtwanderung und einem Schwimmtag im AquaMagis durften die Feuerwehrleute auch den geselligen Teil auskosten – und hatten, trotz des gewöhnungsbedürftigen Wetters, eine tolle Zeit in Plettenberg – da ist sich Moritz Tillmann sicher. 

Ob für 2020 noch einmal eine Teambuilding-Maßnahme wie diese geplant sei, das konnte der Ausbilder noch nicht genau sagen.

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