Erst PleWo, dann Waldbrand

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Die Bell 212 beim Start in Böddinghausen.

Plettenberg - Alle zwei Jahre werden bei der Plettenberger Woche Hubschrauber-Rundflüge angeboten. Auch diesmal war die Resonanz wieder gut, auch wenn am Samstag etwas weniger Flugpassagiere gezählt wurden. Weniger lange war der große Bell 212-Helikopter deshalb auch am ersten Tag über den Dächern Plettenbergs in der Luft. 

Insgesamt nutzten am Ende aber doch rund 200 Plettenberger das Angebot, im Rahmen des Plettenberger Stadtfestes im Hubschrauber über die Vier-Täler-Stadt zu schweben. Dabei kam diesmal ein großer Verkehrshubschrauber zum Einsatz, der mit zwei Gasturbinen und je 800 PS sowie einem Maximalstartgewicht von rund fünf Tonnen schon zu den Schwergewichten zählt. 

Im Video berichtet der Pilot Michael Stromberg von seiner Arbeit und seiner Maschine:

„Die Maschine verbraucht pro Flugstunde rund 400 Liter Kerosin“, erzählte Pilot Michael Stromberg von Agrarflug Helilift, der zum wiederholten Mal mit dem Hubschrauber über Plettenberg flog. Die dabei eingesetzte Bell 212 wird übrigens in den nächsten Tagen etwas modifiziert und dann zur Waldbrandbekämpfung ins spanische Murcia geflogen.

 „Der Hubschrauber wird von der spanischen Regierung wie ein Mietwagen gechartert“, berichtete Stromberg, der ursprünglich mit einem kleineren Bell 206 Jet-Ranger über Plettenberg fliegen wollte. „Der vorgesehene Hubschrauber befindet sich in der Wartung – deshalb können die Plettenberger mit der großen Maschine fliegen“, so Stromberg. 

Bei den Kritikern, die sich in den sozialen Medien über die Lärmbelästigung am Plettenberger Himmel ausließen, konnte er damit zwar nicht punkten, dafür aber bei den Passagieren, die zudem wegen der großen Aufnahmekapazität weniger lange auf ihren Rundflug warten mussten. Noch dazu herrschte am Wochenende beste Sicht auf das sattgrünen Plettenberg. 

Rund 200 Passagiere flogen über Plettenberg.

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