Es wird zunächst etwa anderthalb Jahre dauern

Warum die Fahrt von Plettenberg nach Attendorn künftig etwas länger dauern wird

+

Plettenberg - Wer die Strecke von Plettenberg nach Attendorn oder umgekehrt über Windhausen und Lichtringhausen nutzt, sollte in Zukunft etwas mehr Zeit für die Fahrt einplanen. Das sind die Gründe dafür:

Lange wurde die Baustelle angekündigt, jetzt geht es los: Ab Montag sollen die Arbeiten an der Landstraße 697 zwischen dem Oestertal und Lichtringhausen beginnen. Das bedeutet für alle Auto- und Lkw-Fahrer: Die Strecke ist ab kommender Woche nur noch einspurig befahrbar und wird über eine Ampel geregelt.

Wer die Straße regelmäßig befährt, kennt die schlechten Zustand der Fahrbahn. Sie ist nicht nur mit tiefen Schlaglöchern übersäht, sondern bietet auch eine schlechte Griffigkeit, was der ein oder andere Unfallfahrer in der berüchtigten Nuttmecke-Kurve schon am eigenen Leib zu spüren bekam. Aber damit soll es bald vorbei sein. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen will die Straße erneuern und bei dieser Gelegenheit auch einen Radweg parallel zur Straße anlegen.

Der Plan sieht vor, mit einem rund 1,3 Kilometer langen Teilstück zu beginnen – ausgehend vom Ortsausgang Lettmecke bis kurz vor die Ortschaft Nuttmecke. Allein die Arbeiten an diesem Teilbereich werden nach Schätzungen von Straßen.NRW rund bis zum September 2021 in Anspruch nehmen und 2,1 Millionen Euro verschlingen.

Warum die Maßnahme satte anderthalb Jahre dauert? „Wir möchten in vielen kleinen, etwa 300 Meter langen Etappen arbeiten, damit wir ohne eine Vollsperrung auskommen, weil es eine wichtige Verbindung zwischen Plettenberg und Attendorn ist“, erklärt Straßen.NRW-Sprecher Andreas Berg. So sei der Baufluss zwar deutlich zähflüssiger und mit einer Vollsperrung ginge es deutlich schneller – aber dann dürften sich die Verkehrsteilnehmer auf teilweise lange Umleitungsstrecken einrichten.

Wenn dieser erste Bereich bis kurz vor Nuttmecke abgeschlossen ist, soll es mit dem zweiten Bauabschnitt bis nach Lichtringhausen weiter gehen. Auch für diese Arbeiten plant der Landesbetrieb Straßenbau NRW noch einmal zwei Jahre ein, sodass die Straße nach Attendorn – wenn alles gut geht – im Jahr 2023 störungs- und vor allem ruckelfrei befahrbar ist.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare