Fünf Verletzte in Plettenberg

Fahrer blinkt nicht, Hintermann hupt: Massenschlägerei auf offener Straße

Autofahrer blinkt nicht, Hintermann hupt: Massenschlägerei auf offener Straße in Plettenberg.
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Autofahrer blinkt nicht, Hintermann hupt: Massenschlägerei auf offener Straße in Plettenberg (Symbolbild).

Ein Autofahrer setzte nicht den Blinker, der Hintermann hupte. Dann eskalierte die Situation in Plettenberg. Auf offener Straße gab es eine Massenschlägerei.

  • Massenschlägerei mit 10 bis 15 Personen auf offener Straße in Plettenberg.
  • Weil ein Autofahrer nicht den Blinker gesetzt hatte, hupte der Hintermann.
  • Dann eskalierte die Situation. Es gab fünf Verletzte

Plettenberg - Sonntag (23. Februar), 18.10 Uhr, Plettenberg. Der Fahrer eines VW Passat wollte von der Königstraße in eine Grundstückseinfahrt einbiegen. Dabei hatte er nicht den Blinker gesetzt. Oder aber der Mann im Renault Twingo hinter ihm hatte den Blinker nicht gesehen. Jedenfalls hupte er.

Das wiederum gefiel dem Passat-Piloten gar nicht. Er fühlte sich provoziert, wie aus einer Mitteilung der Polizei des Märkischen Kreises von Montag hervorgeht. Er stellte seinen Volkswagen quer auf die Fahrbahn und verhinderte so, dass der Renault weiterfahren konnte.

Schlägerei in Plettenberg mit bis zu 15 Personen

Dann stiegen laut Polizei-Bericht fünf Personen aus dem Auto aus und gingen auf den Fahrer des hupenden Twingo zu. Es entbrannte ein Streit, den offenbar auch zahlreiche Anwohner aus den umliegenden Häusern mitbekamen.

Der Streit eskalierte auf offener Straße. Nach Angaben der Polizeibericht waren es am Ende 10 bis 15 Personen, die sich eine "wüste Schlägerei" lieferten.

Schlägerei in Plettenberg: fünf Verletzte

Mindestens vier Personen wurden bei der Keilerei leicht verletzt. Einer der Beteiligten wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Er gilt damit als schwer verletzt.

Die Polizei ermittelt gegen vier Personen aus Plettenberg (im Alter von 16, 32, 35, 48 und 37 Jahren) wegen gefährlicher Körperverletzung.

Hinweise nimmt die Dienststelle Plettenberg unter Ruf 02391/91990 entgegen.

Während der Anschlag in Hanau noch für Fassungslosigkeit sorgt, ist bei YouTube ein Video aufgetaucht, dass Wehrübungen Rechtsextremer in einem Wald im Märkischen Kreis zeigt. Für Diskussionen im Kreis sorgt ein Hund: Er gilt als „nicht gesellschaftsfähig“ und aggressiv. Nun soll der etwa fünf Jahre alte Hund sterben.

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