Angeklagter soll Opfer Messer in den Bauch gerammt haben

Nach Bluttat unter Schülern - 16-Jähriger sagt im Messerstecher-Prozess aus

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Im Februar wurde ein 15-Jähriger im Wieden von einem 16-Jährigen angegriffen. 

Plettenberg – Am Montagmorgen um 9 Uhr ging es los vor dem Landgericht in Hagen. Der 16-jährige Plettenberger, dem der Vorwurf des versuchten Totschlags eines 15-Jährigen zur Last gelegt wird, musste sich den Fragen des vorsitzenden Richters Marcus Teich stellen.

Er soll am 2. Februar auf einen 15-Jährigen eingestochen haben, wofür dem Jugendlichen mehrere Jahre Haft drohen. „Er hat sich eingelassen, hat also ausgesagt“, war das einzige, was Pressesprecherin Inga Papajewski gegenüber unserer Redaktion zu der Verhandlung sagte. 

Da der Angeklagte noch minderjährig ist, ist das Verfahren nicht-öffentlich und somit dringen auch kaum Informationen nach draußen. 

Der Angeklagte soll dort gemeinsam mit zwei Freunden auf eine Gruppe von drei Jugendlichen getroffen sein, mit denen es bereits früher Streit gegeben habe. Es soll dann zu einem Streit gekommen sein, in dem der Angeklagte einem 15-jährigen Plettenberger ein Messer mit einer acht Zentimeter langen Klinge zweimal in den Bauch gestoßen habe.

Am  Mittwoch wird weiter verhandelt, danach sind noch zwei Termine für den 30. Juli und 6. August angesetzt. Am Mittwoch soll das 15-jährige Opfer angehört werden. Der Jugendliche hatte nach der Tat im Februar durch zwei Messerstiche insgesamt 1,5 Liter Blut verloren und musste notoperiert werden.

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