Aufregung um Vollsperrung

Affelner Straße: Bürgermeister kümmern sich

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Die Affelner Straße ist an vielen Stellen kaputt.

Plettenberg - Die Meldung über die Sperrung der Affelner Straße für ein halbes Jahr schlug bei den Betroffenen wie ein Bombe ein. In Neuenrade erfuhren die Verwaltung und die Kommunalpolitiker aus der Zeitung diese Tatsache und auch in Plettenberg lag bis gestern nur eine telefonische Mitteilung über die Vollsperrung im Rathaus vor.

Dass es nun möglicherweise bereits im März losgehen soll und ein halbes Jahr Vollsperrung vorgesehen ist, war offenbar weder im Plettenberger noch im Neuenrader Rathaus bekannt. Auch bei vielen Pendlern macht sich Unmut breit, da sie aller Voraussicht nach viel mehr Zeit einplanen müssen, um nach Plettenberg und zurück zu gelangen. 

Erste Reaktionen auf die Berichterstattung gab es in den sozialen Netzwerken. Klar ist – und das machte Bürgermeister Antonius Wiesemann gestern im Bespräch noch einmal deutlich, dass er sich mit Plettenbergs Bürgermeister Ulrich Schulte zusammensetzen werde, um hier gemeinsam noch einmal das Gespräch mit Straßen. NRW zu suchen. 

Auch den Landtagsabgeordneten Marco Voge wollen die beiden Bürgermeister mit ins Boot holen. Wiesemann betonte, dass er sich über die Sanierung der Straßendecke und die übrigen Maßnahmen freue. Gleichwohl hoffe er, dass sich „die Vollsperrung“ vielleicht „aufs Nötigste beschränken“ lasse und man eine „erträgliche Zwischenlösung“ finde. Ärgerlich sei die Vollsperrung auch wegen der neuen Busverbindung von Neuenrade nach Plettenberg, die ab dem 5. Februar gelten soll und kurz darauf schon wieder hinfällig wird. Bei Straßen NRW hatte man offenbar versucht, eine Vollsperrung zu vermeiden. 

Eine einspurige Verkehrsführung kommt aber wohl aus „arbeitsschutzrechtlichen Gründen“ nicht in Frage.

Noch eine weitere Sperrung 

Übrigens gibt es in dem Zeitraum auch noch eine Baumaßnahme auf der Umleitungsstrecke. Auf der L842 zwischen Affeln und Altenaffeln ist für eine Schadstellenbeseitigung auch eine Vollsperrung erforderlich. Die Arbeiten würden dabei aber recht zügig verlaufen. Genaue Zeitangaben zu der Maßnahme konnte der NRW-Sprecher gestern aber noch nicht liefern.

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