Auch Operationen werden wieder durchgeführt

Aufnahmestopp beendet: Krankenhaus im MK geht wieder in Regelbetrieb über

Blick in eine Behandlungszimmer auf der Intensivstation des Radprax-Krankenhaus Plettenberg.
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Blick in eine Behandlungszimmer auf der Intensivstation des Radprax-Krankenhaus Plettenberg.

Gute Nachrichten zum Wochenende: Das Radprax-Krankenhaus Plettenberg beendet den zehntägigen Aufnahmestopp und geht nun wieder in den Normalbetrieb über.

Plettenberg – „Es ist eine große Erleichterung – nicht nur für uns, sondern auch für die Hausärzte und den Rettungsdienst“, sagte der Ärztliche Direktor des Plettenberger Krankenhauses, Dr. Andrzej Ploch, am Freitagvormittag. Denn medizinische Notfälle können damit wieder aufgenommen werden und müssen nicht mehr auf langen Wegen in umliegende Krankenhäuser transportiert werden.

Der Aufnahmestopp habe in den letzten Tagen dabei geholfen, die Lage im Krankenhaus wieder in den Griff zu bekommen. Von den insgesamt 24 infizierten Mitarbeitern sind einige aus der Quarantäne zurück und können ihren Dienst wieder aufnehmen. Damit entspannt sich die personelle Situation. Auf der anderen Seite hat der Aufnahmestopp dafür gesorgt, dass sich das gesunde Personal um weniger Patienten kümmern musste – weil eben so gut wie keine neuen Patienten aufgenommen wurden.

Dadurch ist das Krankenhaus mit Stand von Freitagvormittag vergleichsweise leer. Fünf Corona-Infizierte – ein vergleichsweise niedriger Stand – befinden sich auf der Isolierstation. Dagegen ist die Intensivstation wieder voll ausgelastet. Neben anders erkrankten Patienten befindet sich hier ein weiterer Corona-Infizierter.

Dr. Ploch rechnet damit, dass die Patientenzahlen nach dem Ende des Aufnahmestopps und angesichts des bevorstehenden Wochenendes zügig wieder ansteigen werden.

Seit Mittwoch werden auch wieder geplante Operationen im Plettenberger Krankenhaus durchgeführt – ein nicht unbedeutender wirtschaftlicher Faktor für die Klinik, die bis dato weiterhin keinerlei finanzielle Unterstützung bekommen hat, auch wenn Bundesgesundheitsminister Jens Spahn diese schon mehrfach versprochen hat.

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