Eröffnungstermin 1. Dezember weiter realistisch – Rundfahrt mit der Walze

Attendorner Kino: „Arbeiten liegen voll im Zeitplan“

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Christian Pospischil, Ludger Gabriel, Thomas Wagner, Kerstin Rinsdorf, Carsten Graumann und Thomas Ludwig (v.l.) beim symbolischen Spatenstich.  

Attendorn - Die Bagger sind schon im Einsatz, die Fundamente gegossen, die Größe lässt sich bereits erahnen und auch an der Zufahrt über den „Zollstock“ wird schon fleißig gearbeitet: Mit dem offiziellen – aber nicht ersten – Spatenstich ist ein weiterer Meilenstein rund um den Bau des neuen Kinos in Attendorn erledigt.

Die gute Nachricht zuerst: „Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan“, freut sich Amtsleiter Ludger Gabriel, der unter anderem für den Bereich Gebäudebewirtschaftung zuständig ist. „Alles ok – alles läuft!“ Und so könnte das bisher anvisierte Datum 1. Dezember für die Eröffnung des Kinos durchaus noch realistisch sein.

„Ob das alles so kommt, hängt aber von vielen Faktoren ab“, erklärt Ludger Gabriel. So muss es derzeit Lieferengpässe im Bereich von verschiedenen Endgeräten geben. „Die Lieferung von Lüftungsanlagen zum Beispiel verzögert sich derzeit.“

Rund um den Bau läuft jedoch alles nach Plan. „Es gibt keine besonderen Vorkommnisse“, freut sich Thomas Ludwig von der Baufirma Mees. Und so freuten sich Bürgermeister Christian Pospischil, Ludger Gabriel und Carsten Graumann von der Stadt Attendorn, Thomas Wagner und Kerstin Rinsdorf vom Planungsbüro „wpplan“ und Thomas Ludwig von der Firma Mees, dass der offizielle Spatenstich nun erfolgen konnte.

Bürgermeister Pospischil drehte „eine Runde“ mit einer Walze auf der Baustelle.

Das Kino in Attendorn wird nach der Fertigstellung über fünf Säle und rund 450 Sitzplätze verfügen. Die Nutzfläche liegt bei 1662 Quadratmetern.

Der reine Bau soll 4,2 Millionen Euro kosten. Außerdem entstehen etwa 80 Parkplätze und eine rund 1000 Quadratmeter große öffentliche Fläche, die zum Beispiel für besondere Veranstaltungen genutzt werden soll, aber auch die Aufenthaltsqualität in dem Bereich weiter erhöht.

Eine Rundfahrt mit der Walze

Die Betreiber Christin Hanses und Johannes Cordes hatten bei Bekanntwerden der Kino-Pläne einen Namenswettbewerb ins Leben gerufen, der jedoch noch nicht beendet ist. Sie werden das Attendorner Kino zusätzlich zu ihrem Lichtspielhaus in Lennestadt betreiben.

Nach dem offiziellen Termin freute sich Bürgermeister Christian Pospischil, dass Thomas Ludwig ihm eine Fahrt mit einer Walze ermöglichte. Der erste Bürger der Hansestadt genoss den „Männertraum“ sichtlich und drehte ein paar kleine Runden auf der Baustelle. - von Andrea Vollmert

Zuerst berichtete unsere Partner-Zeitung Sauerlandkurier über das Attendorner Kino.

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