Attendorner führen "vielversprechende Gespräche" für ihr Einkaufszentrum

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Auf dem Parkplatz gegenüber des Bahnhofs soll das Einkaufszentrum entstehen.

Plettenberg - Unser Bericht, dass die Stadt Plettenberg Bedenken gegen die Attendorner Pläne für ein neues Einkaufszentrum äußert, stieß auf viele Reaktionen. Auch bei der Stadt Attendorn haben wir in der Folge nachgehört.

Die Mehrheit der Facebook-Nutzer, die unseren Beitrag kommentiert haben, findet „Richtig so!“ Andere meinen, Plettenberg solle sich nicht auf das gleich „Kindergartenniveau“ wie seinerzeit die Attendorner mit ihrer Klage gegen den Modepark Röther einlassen.

Wobei von Kindergartenniveau nicht die Rede sein kann, denn rechtlich ist es bekanntlich völlig zulässig, Bedenken gegen das Vorhaben einer Nachbarstadt zu äußern. So sieht es auch Uwe Waschke, Mitarbeiter des städtischen Attendorner Planungsbüros, der auf Anfrage sagt: „Das, was da jetzt in Plettenberg läuft [also die von der Stadt geäußerten Bedenken], ist absolut richtig.“

Man stecke noch in den Anfängen der Planungen, es werde noch weitere Beteiligungsverfahren geben, in denen das Projekt auf dem Gelände schräg gegenüber des Attendorner Bahnhofs konkreter vorgestellt werde und in denen weitere Bedenken vorgebracht werden können. Auf die Frage, ob er schon Mieter für das P-Center-ähnliche Einkaufszentrum in Attendorn mit geplanten Lebensmittel-, Drogerie- und Modemarkt nennen könnte, sagte Waschke: „Es gibt noch keine konkreten Nutzer, aber wir sind im Moment in vielversprechenden Gesprächen mit den üblichen, auf dem Markt vertretenen Anbietern.“

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