Frühjahr belebt den Arbeitsmarkt weiter

+
Sowohl in Plettenberg, als auch in Herscheid hat sich die Zahl der Arbeitslosen im März im Vergleich zum Februar reduziert.

Auch wenn wettertechnisch der Frühling noch auf sich warten lässt, belebt der Lenz zumindest den heimischen Arbeitsmarkt: Denn sowohl in Plettenberg, als auch in Herscheid ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen im März – im Vergleich zum Februar – gesunken.

Demnach sind im gesamten Bereich der Agentur für Arbeit Plettenberg, der auch die Ebbegemeinde umfasst, 854 Arbeitslose gemeldet. Das sind 40 Menschen weniger als noch im Februar, und 88 weniger im Vergleich zum März vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote beträgt damit 4,7 Prozent – vor zwölf Monaten lag sie noch bei 5,1 Prozent. „Die typische Frühjahrsbelebung setzt vermehrt ein“, erklärt Sandra Pawlas, Chefin der Agentur für Arbeit Iserlohn, die positive Bilanz für den Arbeitsmarkt im März.

Diese Belebung spürt man auch ganz konkret in Plettenberg: Hier sind im März 727 Personen, und damit 36 weniger als im Februar, arbeitslos gemeldet. Auch im Vergleich zum März 2017 hat sich die Zahl der Joblosen reduziert: Damals waren 788 Plettenberger ohne Arbeit.

Auch im März sind in der Vier-Täler-Stadt wieder mehr Männer (392) als Frauen (335) arbeitslos gemeldet. Den größten Anteil der joblosen Plettenberger machen die 26- bis 55-Jährigen aus (469).

Auch Herscheid profitiert von der guten Entwicklung des Arbeitsmarktes. 127 Herscheider sind im März ohne Job – vier weniger als noch im Februar. Besonders stark erscheint der Rückgang der arbeitslosen Herscheider im Vergleich zum März des Vorjahres: Damals waren 154 Bewohner der Ebbegemeinde arbeitslos gemeldet.

In Herscheid sind im März mehr Frauen (69) als Männer (58) ohne Job. Lediglich zwölf der arbeitslosen Herscheider sind unter 25 Jahre alt, die meisten (77) Herscheider ohne Anstellung sind zwischen 26 und 55 Jahre alt.

Wie Pawlas erklärt, sei im heimischen Bereich nicht die Zahl der Stellenmeldungen ein Problem: „Besonderes Augenmerk legen wir darauf, dass Arbeitgeber häufig nicht mehr die passenden Arbeitnehmer für ihre freie Stellen finden und Stellen somit lange Zeit gemeldet bleiben.“

Einen besonders starken Rückgang verzeichnet man kreisweit bei den Personen, die auf Grundsicherungsleistungen angewiesen sind. Deren Zahl sei „im Vergleich zum März 2017 trotz des deutlichen Zugangs geflüchteter Menschen um 995 zurückgegangen“, erklärt Volker Riecke, Geschäftsführer des Jobcenters MK.

Da sich der Arbeitsmarkt in guter Verfassung befinde, prognostiziert Pawlas: „Arbeitskräfte werden von Monat zu Monat mehr nachgefragt. Entsprechend gehe ich davon aus, dass sich die Arbeitslosigkeit weiter reduzieren wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare