Das Auf und Ab am Arbeitsmarkt in 2017

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Der heimische Arbeitsmarkt, der Plettenberg und Herscheid umfasst, zeigte sich im vergangenen Jahr durchaus robust. Dennoch ist bei der Rückschau auf die vergangenen zwölf Monate ein gewisses Auf und Ab bei den Arbeitslosenzahlen zu erkennen.

Generell lässt sich sagen, dass die Arbeitslosenquote zur Jahresmitte immer weiter gefallen und erst im November und Dezember – und das wohl vor allem aufgrund saisonaler Gründe – wieder angestiegen ist.

Interessant ist ein Blick auf die Verteilung der Geschlechter bei den Arbeitslosenzahlen: War die Schere zwischen arbeitslos gemeldeten Männern und Frauen in der Vier-Täler-Stadt und der Ebbegemeinde noch zu Jahresbeginn relativ weit auseinander gegangen, näherten sich die Werte im Mai besonders stark an.

Waren im Januar noch deutlich mehr Männer ohne Job, übernahmen die Frauen ab Juli die „Führung“ in diesem Bereich der Statistik. Erst im Dezember war wieder ein männlicher Bewohner der heimischen Region mehr arbeitslos gemeldet.

Über das Jahr hinweg gesehen, wiesen Plettenberg und Herscheid in den meisten Monaten die niedrigste Arbeitslosenquote im Bereich der Agentur für Arbeit Iserlohn auf. In Städten wie Lüdenscheid oder Iserlohn wurde zwischenzeitlich sogar die Sieben- oder Acht-Prozentmarke geknackt.

Die Arbeitsagentur erklärt, dass ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Jahresende typisch sei. Man rechne jedoch mit einem schnellen Abbau der Arbeitslosenzahlen in diesem Jahr. „Die Arbeitskräfte-Nachfrage könnte besser nicht sein und bietet gute Chancen“, sagt Sandra Pawlas, Chefin der Agentur für Arbeit Iserlohn.

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